April 2015

Die Arbeitsgruppe hat ihre Ausstattung im Bereich Werkstückanalytik um ein Kontaktwinkelmessgerät der Firma Dataphysics erweitert. Mit diesem Messsystem ist es möglich, die Benetzungseigenschaften von Flüssigkeiten zu analysieren. Neben der Benetzbarkeit von Flüssigkeiten wie Wasser, Schmiermitteln oder Lacken, ist es möglich über eine beheizbare Dosiereinheit und Probenkammer bei einer Medien und Umgebungstemperatur von bis zu 400°C Messungen durchzuführen. Somit können beispielsweise auch Benetzungseigenschaften von Loten bestimmt werden. Durch eine separate Neigungserweiterung kann das gesamte System kontrolliert verkippt werden um neben dem statischen Kontaktwinkel auch das Abrollverhalten von Flüssigkeiten untersucht werden.

März 2015

Mit dem Artikel "Rapid micro hole laser drilling in ceramic substrates using single mode fiber laser" in "Journal of Materials Processing Technology" präsentiert die Aschaffenburber Arbeitsgruppe Ergebnisse des Laserbohrens von Elektroniksubstraten aus Aluminiumnitrid und Aluminiumoxid. Durch den einsatz eines 500 W cw Singlemode Faserlaser erzeugen die Forscher der AG alp Bohrlöcher mit einem Durchmesser von ca. 50 µm in weniger als 1 ms. Somit lassen sich im Vergleich zu anderen Lasersystemen sehr hohe Produktionsdurchsätze erzielen. Durch den Einsatz einer speziellen Vorbehandlung des Substrates, wird die Prozssstabilität zusätzlich verbessert.(doi:10.1016/j.jmatprotec.2015.02.014 )

Februar 2015

Die Arbeitsgruppe veröffentlicht Ergebnisse im Open Access Journal SENSORS. Die Arbeit trägt den Titel "Simultaneous 2D Strain Sensing Using Polymer Planar Bragg Gratings" (doi: 10.3390/s150204264) und beschäftigt sich mit polymeren planaren Bragg Gitter Sensoren zur multi-axialen Spannungs-Dehnungssensorik.

Januar 2015

Hochschule erhält erstes Graduiertenkolleg für Doktoranden

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst fördert den Aufbau eines Graduiertenkollegs für die Doktorandenausbildung in den Bereichen Photonik und Lasertechnik. Ausgehend von der in diesen Fachgebieten bereits etablierten Forschungskooperation zwischen der Hochschule Aschaffenburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wird mit dem Graduiertenkolleg eine gemeinsame Struktur für kooperative Promotionen mit einem umfangreichen Qualifizierungskonzept geschaffen.

Die forschungsaktive Hochschularbeitsgruppe Angewandte Lasertechnik und Photonik (AG alp) unter der Leitung von Prof. Dr. Hellmann erfährt durch das Graduiertenkolleg eine beachtliche Förderung und eine Anerkennung der bisherigen Leistungen. Gleichzeitig erhält die Hochschule Aschaffenburg erstmals die Möglichkeit, eine hochschulübergreifende Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung zu etablieren. Die regionale Wirtschaft profitiert von hoch qualifizierten Nachwuchskräften und erweiterten Möglichkeiten gemeinsamer Entwicklungsvorhaben.

Das Graduiertenkolleg umfasst ein strukturiertes Studien- und Qualifizierungskonzept, das in Kombination mit exzellenter Forschung, bestmögliche Rahmenbedingungen für Nachwuchswissenschaftler schafft, eine eigenständige, international wahrgenommene Forschungsleistung zu erbringen und sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Das Betreuungskonzept des Kollegs beruht, neben der bereits etablierten gemeinsamen wissenschaftlichen Betreuung, u.a. auf standortübergreifenden Forschungsseminaren und Kolloquien sowie einer jährlich stattfindenden mehrtägigen Akademie der Promovenden. Das Graduiertenkolleg fügt sich in den organisatorischen Rahmen der Graduiertenschule der FAU ein und profitiert dadurch zusätzlich von deren umfangreichen Angebot und den bestehenden Qualifizierungsmaßnahmen für die wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Kompetenzerweiterung.