Wer kann sich für den Masterstudiengang bewerben?

Sie müssen einen Diplom- oder Bachelor-Studiengang der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik oder einen verwandten Studiengang mit mindestens 210 ECTS erfolgreich abgeschlossen haben. Sollte Ihr Studiengang weniger als 210 ECTS, aber mindestens 180 ECTS umfassen, dann ist das Studium unter Auflagen möglich.

Was muss ich beachten, wenn mein Bachelorstudiengang weniger als 210 ECTS, aber mindestens 180 ECTS umfasst?

In diesem Fall muss eine der drei folgenden Auflagen erfüllt werden:

  1. Der Nachweis der fehlenden Leistungspunkte aus dem fachlich einschlägigen grundständigen Studienangebot der Hochschule
  2. Die erfolgreiche Ableistung eines einschlägigen Praktikums von mindestens 20 Wochen Dauer
  3. Der Nachweis einer einschlägigen Berufspraxis von mindestens einem Jahr

Die Prüfungskommission legt fest, welche dieser Voraussetzungen zu erfüllen ist. Die Erfüllung der Auflage ist dann Voraussetzung für das Bestehen der Masterprüfung.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich mein Bachelorstudium noch nicht abgeschlossen habe?

Ja, eine Bewerbung ist möglich, wenn zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Abschlusszeugnis vorliegt. Es ist ausreichend, wenn Sie das Abschlusszeugnis (mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5) erst zu Beginn des ersten Studiensemesters vorlegen.

Sie müssen allerdings zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 80 % der ECTS aus dem Bachelorstudiengang abgelegt haben. Darüber hinaus müssen Sie  nachweisen, dass die Möglichkeit besteht, das Bachelorstudium mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 abschließen zu können. Für diesen Nachweis werden die zum Abschluss noch fehlenden Prüfungsleistungen jeweils mit der Note 1,0 angenommen.

Was versteht man unter einem „zum Studiengang Elektro- und Informationstechnik verwandten Studiengang“?

Darunter fallen grundsätzlich ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Die Prüfungskommission (PK) wird nach Eingang Ihrer Bewerbung entscheiden, ob Ihr Studiengang als „verwandt“ angesehen wird.

Die PK behält sich vor, Absolventen bestimmter Bachelorstudiengänge die Belegung von Modulen vorzuschreiben, die für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs erfüllt sein müssen. Diese Module sollen sicherstellen, dass Sie die in der beruflichen Praxis an einen Masterabsolventen in Elektro- und Informationstechnik gestellten Ansprüche erfüllen können.

Bis wann muss ich mich für das Studium bewerben? Gibt es einen konkreten Bewerbungsstichtag?

Ein Studienbeginn ist halbjährlich zum Sommersemester (15. März) und zum Wintersemester  (1. Oktober) möglich. Bewerbungen für das Wintersemester müssen bis zum 15. Juni (2020 aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 15.08.2020 verlängert) und für das Sommersemester bis zum 15. Januar bei der Technischen Hochschule Aschaffenburg eingegangen sein (Ausschlussfrist!). 

Wo bewerbe ich mich für den Masterstudiengang?

Die Bewerbung erfolgt über das Onlineportal der Technischen Hochschule Aschaffenburg, das Sie unter folgendem Link erreichen:

Informationen zur Bewerbung

Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen. Verspätete Bewerbungen werden nicht berücksichtigt (Ausschlussfrist!).

Was sind die Zulassungsvoraussetzungen? Baut der Studiengang auf dem Studium Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Hochschule Aschaffenburg auf?

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium sind:

  1. Ein einschlägiger Bachelor-Abschluss (Note 2,5 oder besser) in Elektro- und Informationstechnik oder einer verwandten Studienrichtung.
  2. Die erfolgreiche Teilnahme am Kolloquium zur Eignungsfeststellung.

Aus der Note des Kolloquiums und der Abschlussnote des Bachelorstudiengangs wird zu gleichen Teilen eine Durchschnittsnote berechnet. Die studiengangspezifische Eignung gilt als nachgewiesen, wenn diese Durchschnittsnote mindestens 2,5 beträgt.

Wie sieht das Kolloquium aus? Wann findet es statt?

Sie halten im Rahmen des Kolloquiums einen Vortrag über ein wissenschaftliches Thema aus den Gebieten der Elektro- und Informationstechnik. Das Thema (üblicherweise erfolgt eine Auswahl aus Themenvorschlägen) und der Termin werden Ihnen spätestens zwei Wochen vor dem Kolloquium mitgeteilt. Der Dauer des Vortrags, inklusive Fragen der Auswahlkommission, beträgt ca. 30 bis 40 Minuten.

Nach welchen Kriterien wird der Vortrag im Kolloquium bewertet?

Kriterien für die Feststellung der Note sind:

  • Fähigkeit zur fachlichen/wissenschaftlichen Durchdringung des Themas
  • methodisches Vorgehen beim Erarbeiten von Lösungsansätzen
  • Originalität von Lösungsideen
  • Systematik in der eigenen Bewertung von Lösungsansätzen

 

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Es fallen die Einschreibegebühren sowie der Beitrag für das Studentenwerk von momentan ca. 60 € pro Semester an.