Förderung für neues internationales Forschungsprojekt 

Kategorie: Öffentlich

AG alp an Internationalisierungsprojekt im Bereich der Lasertechnik beteiligt, das vom BMBF mit 655.000 Euro unterstützt wird


Die Arbeitsgruppe Angewandte Lasertechnik und Photonik (AG alp) der TH Aschaffenburg beteiligt sich an dem Projekt LOTU2S (Innovations in Laser-Optic Technology for Ultraviolet Ultra-Short Pulsed Lasers) und erhält dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung von gut 655.000 Euro im Zeitraum von drei Jahren. Dabei arbeitet die AG alp mit vier deutschen Industriepartnern und vier litauischen Partnern zusammen, von denen drei aus der Wirtschaft und dem Department of Laser Technologies der Universität in Vilnius kommen. 

Ziel des interdisziplinären Projektes ist es, die Belastbarkeit und Lebensdauer von Laseroptiken für Hochleistungs-Ultrakurzpulslaser im ultravioletten Spektralbereich zu verbessern und mit den weiterentwickelten Optiken und damit verbesserten Lasern und Systemen die Umsetzung in Anwendungen der Mikromaterialbearbeitung, zum Beispiel in der Glasbearbeitung und der Medizintechnik, zu evaluieren und zu demonstrieren. 

Die AG alp beteiligt sich hier mit ihren Kompetenzen in den Bereichen Optiksimulation, Lasermesstechnik und Materialwissenschaften, Entwicklung, Aufbau und Integration von Laseroptiksystemen sowie der konkreten Anwendung in laserbasierten Hochleistungsfertigungsanlagen. Das Projekt wird am Technologietransferzentrum ZeWiS der Technischen Hochschule in Obernburg durchgeführt.
„Wir haben seit zwei Jahren gemeinsam mit den Partnern in Deutschland und Litauen an der Vorbereitung und Formulierung dieses umfangreichen, internationalen Projektes gearbeitet und werden jetzt durch diese Förderung belohnt“, freut sich Prof. Dr. Ralf Hellmann, der Leiter der AG alp. „Dabei betreten wir nicht nur in der Lasertechnologie und deren Anwendung Neuland, sondern das Vorhaben stärkt auch die Internationalisierung in der Forschung und Entwicklung an sich. Dabei wird es auch dem ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs im Form von Abschlussarbeiten in einem internationalen Kontext zu Gute kommen“.