Smart City – Ideen zur Digitalisierung der Stadt Aschaffenburg

Kategorie: Öffentlich

Die drei Gewinnerteams (v.l.n.r.): Iona Orysik, Kevin Fisch, Marcel Wernisch, Alexander Zang, David Dehn und Niclas Eckert

Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung an der Hochschule

Luisa Hehenberger, Julian Schadt und Nadine Kundmüller präsentieren als eines der acht Teams ihr Konzept vor der Jury

Studierende der TH AB im Rahmen eines Kooperationsprojektes von Stadtverwaltung, Digitalem Gründerzentrum und Hochschule prämiert


Mit dem Titel „Smart City Aschaffenburg – Digitalisiere Deine Stadt“ hat die Technische Hochschule Aschaffenburg in Kooperation mit der Stadtverwaltung und dem Digitalen Gründerzentrum „Alte Schlosserei“ ein Projekt ins Leben gerufen, dass während des Sommersemesters mit 17 Studierenden und zwei Auszubildenden umgesetzt wurde. Am Montag, dem 6. Juli wurden die drei besten Teams für ihre innovativen und kreativen Ideen ausgezeichnet.

Nachdem die insgesamt acht Projektteams ihre Konzepte dem Publikum präsentiert hatten, kürte die sechsköpfige Jury Marcel Wernisch und Alexander Zang zu den Siegern. Der ausgebildete Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und der angehende Informatikkaufmann überzeugten mit einem Konzept, durch welches Mobilität und Flexibilität der Bevölkerung in der Stadt erhöht werden können. Für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Zukunft entwickelten sie eine Vision mit einem multifunktionalen Smart-Ticket, einem Anzeige-Monitor an Bushaltestellen und einer ÖPNV-App.
Platz zwei belegten mit Iona Orysik und Kevin Fisch zwei Masterstudierende im Immobilienmanagement der TH Aschaffenburg, die attraktive Lösungskonzepte erarbeitet haben, um Ladenleerstände in der Innenstadt zu vermeiden, aber auch um leerstehenden Geschäften mehr Attraktivität zu verleihen.
Der dritte Platz ging an David Dehn und Niclas Eckert, die ebenfalls Immobilienmanagement an der Technischen Hochschule studieren und konstruktive Ideen zu den Ladenleerständen in Aschaffenburgs Innenstadt zusammengetragen haben.

Ziel des Projektes war es, dass Studierende der Hochschule aus den Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaft sowie Betriebswirtschaft und Recht und dem Masterstudiengang Immobilienmanagement in einem Design-Thinking-Prozess Lösungsansätze für Frage- oder Problemstellungen in Bezug auf die Aschaffenburger Innenstadt kreieren. Dies funktionierte im durch Corona bedingten Online-Semester ausschließlich virtuell. Betreut haben das Projekt Meike Schumacher und Prof. Dr. Verena Rock. Bewertet und prämiert wurden die Konzepte von einer Jury, bestehend aus Eric Leiderer (Bürgermeister Stadt Aschaffenburg), Dieter Gerlach (Leitung Stadtwerke), Sven-Olaf Brüggemann (Leitung Kongress- und Touristikbetriebe/ Stadtmarketing), Daniel Altemeyer-Bartscher (Leitung Stadtplanungsamt/Stadt Aschaffenburg), Dr. Marianne Hock-Döpgen (Leitung Digitales Gründerzentrum „Alte Schlosserei“) sowie Yasmin Balibasa (Wirtschaftsförderung/ Stadt Aschaffenburg).

Um die Digitalisierung in der Stadt Aschaffenburg voranzubringen, konzentrierten sich die Fragestellungen für die teilnehmenden Projektteams auf Schwerpunktthemen wie Standorte, Lagedefinitionen und Quartiersentwicklung sowie Einzelhandel und Ladenleerstände in der Aschaffenburger Innenstadt (Immobilienwirtschaft). Die Positionierung der Stadt als Einzelhandelsstandort gegenüber Onlinekonkurrenten und die Steigerung der Attraktivität digitaler Angebote für Seniorinnen und Senioren, Schülerinnen und Schüler sowie Mobilitätskonzepte für Aschaffenburg waren weitere Themen.