TH Aschaffenburg - University Of Applied Sciences

EpiLABKI

EpiLABKI


Das Projekt EpiLABKI baut mithilfe von Künstlicher Intelligenz einen Epidemie-Simulator für die Region Aschaffenburg auf. 

Das Projekt EpiLABKI entwickelt einen Epidemiesimulator
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Möckel
Hochschule: Technische Hochschule Aschaffenburg
Forschungsschwerpunkt: Intelligent Systems
Projektlaufzeit: 01.01.2021–31.12.2023

IntelligentSystems   ArtificalIntelligenceDataScience   Materials   InnovativeMaterialProcessing   CompetenceCenterAI   Prof.Dr.Möckel   LaborMedizinischeInformatikSimulation


Hintergrund

Das Projekt EpiLABKI startete zum 01. Januar 2021. Es wird im Rahmen der 6. Förderrunde - Programm zur Förderung der Angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen - vom bayerischen Wissenschaftsministerium gefördert.

Laut Professor Möckel sollen die Auswirkungen im Rahmen der Corona-Pandemie politischer getroffen und lokale Maßnahmen noch besser als derzeit möglich prognostiziert werden. Daraus sollen anschließend optimale Handlungsstrategien für die Pandemielage abgeleitet werden.


Ziele

Das Projekt modelliert mithilfe Künstlicher Intelligenz die epidemiologische Dynamik sowie die Auswirkungen gesundheitspolitischer Interventionen unter Berücksichtigung der lokalen sozialen Interaktionsmuster in der Stadt sowie in der Region Aschaffenburg. Die Forschung der beiden Professoren Dr. Holger von Jouanne-Diedrich und Dr. Michael Möckel fokussiert mithilfe Künstlicher Intelligenz die Bewertung von Maßnahmen zur Umsetzung gesundheitspolitischer Ziele, wie beispielsweise im Rahmen eines Lockdowns. Ziel des Projekts ist es, den Epidemie-Simulator „Covasim“ auf die spezifischen Anforderungen der Region Aschaffenburg anzupassen und dadurch Maßnahmen im Zuge der Eindämmung der Pandemie besser beurteilen zu können.


Methoden

Zuerst wird der Simulator auf die spezifischen Anforderungen der Region Aschaffenburg, ihre Bevölkerungsstruktur, Infrastruktur und sozialen Interaktionsmuster angepasst. Danach verknüpfen die Wissenschaftler den Epidemie-Simulator mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz. Es werden automatisierte Modellszenarien generiert, die beschreiben, wie sie gesundheitspolitische Zielvorgaben erreicht werden. Damit sollen Entscheidungen erleichtert werden, indem Handlungsoptionen generiert werden. Diese werden anschließend Experten zu einer kritischen Beurteilung vorgelegt und bereichern somit die öffentliche Diskussion.

Die Projektumsetzung findet im Labor für Medizinische Informatik und Simulation statt.


Projektteilnehmende

TH Aschaffenburg
University of Cambridge
Technische Universität München TUM

 

Prof. Dr. Möckel, TH Aschaffenburg
Prof. Dr. von Jouanne-Diedrich, TH Aschaffenburg
Dr. Richard Dybowski, University of Cambridge (UK)
Dr. Dieter Hoffmann, Technische Universität München


Förderung

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst


Stimmen

„Wir sind davon überzeugt, dass der Epidemie-Simulator einen wertvollen Beitrag dazu leisten kann, zukünftig gegebenenfalls erforderliche Eingriffe und Maßnahmen zum Zweck des öffentlichen Gesundheitsschutzes vorausschauend zu planen und damit ihre Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger der Region besser vorhersagen zu können.“

 


Prof. Dr. Michael Möckel, TH Aschaffenburg



mehr über den Forschungsschwerpunkt Intelligent Systems

mehr über den Forschungsschwerpunkt Materials




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