TH Aschaffenburg - University Of Applied Sciences

iNeutox

iNeutox 3D-Zellkulturmodelle


Auf menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen basierende neuronale 3D-Zellkulturmodelle für funktionelles In-vitro-Screening.

Entwicklung eines Testsystems für die neurotoxikologische Sicherheitsprüfungen
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Christiane Thielemann
Hochschule: Technische Hochschule Aschaffenburg
Forschungsschwerpunkt: Materials
Projektlaufzeit: 01.10.2018 - 30.09.2022

IntelligentSystems   IntelligentSensorsSignals   Materials   MaterialTestingSensorTechnology   Prof.Dr.-Ing.Thielemann


Hintergrund

Neurotoxikologische Schädigungen führen häufig zu Erkrankungen und Vergiftungssymptomen, die auf funktionelle und/ oder biochemische Veränderungen im Nervensystem zurückzuführen sind. Die zunehmende Zahl an neu entwickelten chemischen Verbindungen führt zu einem unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand für die toxikologischen Testungen, die nahezu ausschließlich im Tierversuch durchgeführt werden. Neben der problematischen ethischen Bewertung weisen In-Vivo- und In-Vitro-Tiermodelle den weiteren entscheidenden Nachteil der erheblichen Spezies-spezifischen Unterschiede auf. Zur Entwicklung prädiktiver Prüfmethoden besteht ein dringender Bedarf an human-spezifischen Testsystemen, die es ermöglichen Kernaspekte neurotoxischer Wirkungen im menschlichen Organismus in vitro abzubilden.


Ziele

Humane, induziert pluripotente Stammzellen (hiPSZ) ermöglichen es, unter kontrollierten In-Vitro-Bedingungen, gewebespezifische, menschliche Zellen zu gewinnen und so neue humanisierte Testsysteme zu entwickeln. Für toxikologische Testungen sind hiPSZ von besonderer Bedeutung, da sie patientenspezifisch sein können und damit eine bestimmte Genetik, z.B. eine Prädisposition für eine Krankheit, aufweisen. Im Projekt iNeuTox wurden iPSZ-basierte neuronale Zellkulturmodelle verwendet, die es ermöglichen human-spezifische, prädiktive, neurotoxische Prüfverfahren zu etablieren.


Methoden

Als geeignetes Analyseverfahren der zellulären Reaktionen soll mit Hilfe einer elektrophysiologischen Methode die Funktionalität der neuronalen Zellverbände untersucht werden. So hat sich das Projekt iNeuTox zur Aufgabe gemacht, humane Stammzellbiologie und elektrophysiologische Mess- und Auswertemethoden miteinander zu verbinden, um so ein neuartiges und innovatives Testsystem zur neurotoxikologischen Sicherheitsprüfung zu entwickeln.


Projektteilnehmende


Publikationen/ Links


Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


Kooperationen

Sie forschen als Professorin oder Professor, Doktorandin oder Doktorand oder als Studentin oder Student im Bereich Biotechnologie oder Neurotoxikologie? Wenn Sie auf der Suche nach Möglichkeiten der Beteiligung an einem Forschungsprojekt zu diesem oder einem ähnlichen Thema sind, werden wir gerne unser Kooperationspotenzial ermitteln. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit Prof. Dr.-Ing. Thielemann per Telefon (+49 6021/4206-817) oder per Mail an Christiane.Thielemannth-abde.


mehr über den Forschungsschwerpunkt Intelligent Systems

mehr über den Forschungsschwerpunkt Materials




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