TH Aschaffenburg - University Of Applied Sciences

KIBU

KIBU: Learning together for a smart data-enhanced future


Das Projekt KIBU ermöglicht ortsansässigen Unternehmen am bayerischen Untermain die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zu nutzen. Durch den Wissenstransfer werden Mitarbeitende der KMUs in der Anwendung von KI-Methoden geschult.

Logo des KIBU Projekts der TH Aschaffenburg

Projektleitung: Prof. Dr. Boris Bauke
Hochschule: Technische Hochschule Aschaffenburg
Forschungsschwerpunkt: Intelligent Systems, Information & Innovation Management
Projektlaufzeit: 01.07.2021-31.12.2022

IntelligentSystems   ArtificalIntelligenceDataScience   KompetenzzentrumKI   InformationInnovationManagement   InformationManagement   Prof.Dr.Bauke   Prof.Dr.Doll   Prof.Dr.Krini


Hintergrund

Die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz erweitern sich rasant. Indem die Möglichkeiten der KI aufgegriffen und rasch genutzt werden, kann die Schlüsseltechnologie KI zur Erhaltung und Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft beitragen. Jedoch wird gerade im Mittelstand fehlendes Know-How und fehlende Fachkräfte als Hemmnis für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz gesehen.

Für die Region Bayerischer Untermain ist die Bedeutung des KI-Wissenstransfers hoch. Grund hierfür ist, dass viele unterfränkische KMUs aus den Bereichen Automotive sowie Mechatronik und Automation unter dem starken Wettbewerbsdruck aus China, mit den Neuerungen im Bereich Elektromobilität und dem Druck der Digitalisierung konfrontiert sind. Auch der innerdeutsche Wettbewerb erschwert die Lage der KMUs am Bayerischen Untermain. Zusätzlich ist in dem Gebiet eine demografische Abwanderung zu verzeichnen.


Ziele

Das Projekt KIBU zielt darauf ab, das Verständnis von künstlicher Intelligenz bei den Mitarbeitenden der teilnehmenden Unternehmen der Region Bayerischer Untermain zu stärken - konzeptionell als auch methodisch. Mithilfe des Wissenstransfers sollen Arbeitnehmende der teilnehmenden KMUs qualifiziert werden. Der Fokus der Anwendungsbereiche des Projekts liegt dabei auf den Potenzialen, die das Kompetenzzentrum Künstliche Intelligenz der TH Aschaffenburg bietet. Außerdem rückt die Software-nahe Lehre und Forschung ins Zentrum.

Mithilfe des Projekts soll der Bayerische Untermain weiterhin attraktiv für Fachkräfte gestaltet werden. Hochqualifizierte Arbeitnehmende sollen in der Region gehalten werden. Um Mitarbeitende stärker an die Region zu binden, können attraktive Weiterbildungsmaßnahmen helfen.


Methoden

Die Maßnahmen des Projekts vermitteln praxisrelevante Fähigkeiten im Bereich der KI und reduzieren Hemmnisse der KI-Anwendung. Außerdem wird durch das Projekt eine realistische Einschätzung gefördert, welche Potenziale KI in der betrieblichen Praxis bietet. So sollen Teilnehmende das erlernte Wissen in ihre Betriebe tragen. Außerdem sollen ihre eigenen Fertigkeiten und somit das lokale Arbeitsangebot aufgewertet werden.

Geplante Anwendungen des Projekts sind:

 

Im Projekt werden unterschiedliche Instrumente des Wissenstransfers angewendet. Der Wissenstransfer besteht aus aktiven und passiven Pfaden. Der aktive Pfad fördert einen konzentrierten, tiefgehenden Dialog über relevantes Wissen im Bereich der KI mit hoher Passgenauigkeit für die ortsansässigen Unternehmen. Er besteht aus:

 

Die asynchronen passiven Pfade beinhalten den Einsatz eines Online KI News Portals mit Inhalten über KI mit besonderer Relevanz für die Region sowie eines KI-Newsletter.

 


Projektmitglieder

Werkzeug Weber
Walter Fries
Strike2
Juwelier Vogl
Robur Automation
stolz.solutions
Seedion
medicalvalues
Robert Kunzmann
Lifestyle Webconsulting
DeepAI Germany
gut hören
AVT Alarm- und Video-Technik
HE-S
summetix GmbH (ArgumenText)

Förderung

Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)



Kooperation

Forschen Sie als ProfessorIn, DoktorandIn oder StudentIn zu ähnlichen Themen? Wenn Sie nach Beteiligungsmöglichkeiten an einem Forschungsprojekt zu diesem oder einem ähnlichen Thema suchen, ermitteln wir gerne unser Kooperationspotenzial. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit  Prof. Dr. Bauke üer Telefon (+49 6021/4206-705) oder E-Mail an Boris.Bauketh-abde.

mehr über den Forschungsschwerpunkt Information & Innovation Management

mehr über den Forschungsschwerpunkt Intelligent Systems




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