Technischen Vertrieb und Ingenieurwissenschaften studieren
 

Wer glaubt, technischer Vertrieb hätte etwas mit der Kasse im Supermarkt zu tun, liegt natürlich völlig falsch. Oder vielleicht doch nicht? Der Zusammenhang und die Unterschiede sollen in diesem Beitrag erläutert werden, denn technischer Vertrieb findet nicht an der Supermarktkasse statt. Und natürlich wird dabei auch der Bezug zu dem Studium „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ an der Technischen Hochschule Aschaffenburg und seinen ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenfächern hergestellt. Dabei wird dann auch die Frage beantwortet, wie man den technischen Vertrieb und Ingenieurwissenschaften gleichzeitig studieren kann – und warum dies sinnvoll und sehr zukunftsträchtig ist.

Technischer Vertrieb findet nicht an der Supermarktkasse statt

Der Einkauf an der Supermarktkasse ist ein B2C Geschäft, also ein Verkauf von einem Unternehmen an einen Endkunden. Der Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ an der Technischen Hochschule Aschaffenburg bildet seine Studierenden dagegen für der den B2B Vertrieb aus, also für den Verkauf technischer Produkte von einem Unternehmen an ein anderes. Übrigens finden 70% des Handels als B2B Geschäft für Industriegüter zwischen Unternehmen statt und nur ca. 30% als B2C Verkauf zwischen einem Unternehmen und dem Endkunden. Die Absolventen im technischen Vertrieb verkaufen also beispielsweise moderne Scanner-Kassen an den Supermarkt, oder auch die hierfür benötigten technischen Komponenten an den Hersteller des Kassensystems. Und dafür muss man sich natürlich gut mit den technischen Details auskennen, um die technische Einkaufsabteilung der Supermarktkette als professioneller Vertriebsmanager von seinem Produkt überzeugen zu können.


Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen für das „Internationale Technische Vertriebsmanagement“

Auch die allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen lernt man natürlich im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“, der hierfür in der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Technischen Hochschule Aschaffenburg angesiedelt ist. Am Studienende erhalten die Absolventen dann den Abschluss „Bachelor of Engineering“ (B.Eng.), also einen eindeutig technischen Studienabschluss. Wie sieht es nun in den einzelnen Modulen aus, was lernt man denn eigentlich in den technischen Grundlagenvorlesungen während der ersten vier Studiensemester? Und was hat dies mit dem Beispiel der Supermarktkasse zu tun? Die Vorlesung „Grundlagen der Optik“ findet im ersten Semester statt. Hier lernt man, welche Wellenlänge die rote Laserstrahlung des Barcode-Scanners hat, wie die Linsen die Strahlung abbilden und warum der Photoeffekt die physikalische Basis des installierten Kamerasystems ist. Im zweiten Semester gibt es dann die Lehrveranstaltung „Grundlagen des Maschinenbaus“. Hier geht es um Materialeigenschaften, Federkräfte und Biegemomente, schließlich hat eine Supermarktkasse ja auch viele mechanische Bauteile. Im dritten Semester folgen die „Grundlagen der Elektrotechnik“ mit der Vermittlung von Kenntnissen über Strom, Spannung, Widerstände und Kondensatoren – also dem elektrischen Innenleben der Kasse. Das vierte Semester beschließt mit der Vorlesung „Technische Systeme“ diesen Zyklus zu den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Hier wird das Zusammenwirken aller Komponenten in einem technischen System, beispielsweise einer Supermarktkasse, behandelt. Mit diesen Grundlagen und den  betriebswirtschafltichen Kenntnissen sind die Absolventen vom Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ bestens für den Vertrieb technischer Produkte ausbildet. Das Berufsfeld „Technischer Vertrieb“ gehört übrigens zu den zehn aussichtreichsten Zukunftsberufen und bietet damit glänzende Karriereperspektiven und hohe Gehälter. An der Technischen Hochschule Aschaffenburg kann man also mit dem Bachelorstudiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ technischen Vertrieb und Ingenieurwissenschaften gleichzeitig studieren.

 

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