Kern des Studiums ist die Durchführung eines praxisorientierten Forschungsprojektes für die Dauer von drei Semestern. Dabei soll der zukünftige Master für eigenständige wissenschaftlich fundierte Projektarbeit qualifiziert werden, interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen durch praktische Erfahrung verbessern und tiefgehende Problemlösungskompetenz erwerben. Der Student arbeitet im Team in einem Forschungsnetzwerk aus führenden Unternehmen und Hochschulen und erhält durch den projektleitenden Professor und durch Seminare eine individuelle Betreuung. Damit wird den Forderungen des Arbeitsmarktes nach hochqualifizierten und projekterfahrenen Ingenieuren in idealer Weise entsprochen. Ergänzende Vorlesungen an der Technischen Hochschule Aschaffenburg sowie aus dem Angebot der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) vertiefen naturwissenschaftliche, technologische, informationstechnische, logistische, betriebs- und volkswirtschaftliche und interdisziplinäre Kompetenzen. Dabei besteht eine große Wahlfreiheit, um die optimale individuelle Fächerkombination je nach Vorbildung, Forschungsprojekt und angestrebter Qualifikation zu erreichen.

Zielgruppe

Absolventen von Diplom- und Bachelor-Studiengängen der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen sowie verwandter Studiengänge.

Zulassung

Für das Studium ist eine besondere Qualifikation erforderlich: Zulassungsvoraussetzungen sind deshalb ein einschlägiger Bachelor-Abschluss (Note 2,5 oder besser), die Auswahl eines Projektthemas aus dem Angebot der beteiligten Fakultäten sowie die erfolgreiche Teilnahme am Kolloquium zur Feststellung der Eignung. Die gesamte Studienzeit (Bachelor- plus Masterstudium) beträgt 10 Semester. Auch für Diplom-Ingenieure kann durch Integration der Diplomarbeit in das Projekt eine Gesamtstudien­zeit von 10 Semestern (Diplom- plus Masterstudium) erreicht werden.