16.000 Euro für Auslandsstipendien 

Kategorie: Öffentlich

V.l.n.r.: Ernst Schulten (Leiter des International Office), Maike Schmidt-Hartig (Leiterin des Stiftungsamts) und Hochschulpräsident Wilfried Diwischek bei der Spendenübergabe

h-ab erhält Spende vom Stiftungsamt zur Förderung des Auslandsstudiums


Das Stiftungsamt Aschaffenburg hat der Hochschule 16.000 Euro gespendet. Mit dem Geld sollen Studierende unterstützt werden, die im Rahmen ihres Studiums ein Semester im Ausland verbringen oder eine Global-Master-School außerhalb Deutschlands besuchen. 

Mit dem zur Verfügung gestellten Betrag können in diesem Jahr 23 Auslandsstipendien, jeweils in Summe von 300 bis 1.700 Euro, vergeben werden. Förderbar sind dabei Auslandsaufenthalte weltweit, die im Rahmen des Studiums 2018 absolviert wurden. Die Höhe der individuellen Förderung richtet sich nach Zielland und Dauer des Aufenthalts. Zielländer der Stipendiatinnen und Stipendiaten waren in diesem Jahr Australien, Belgien, England, Finnland, Frankreich, Indonesien, Irland, Litauen, Mexiko, die Slowakei, Singapur, Spanien, Taiwan und die USA.

Insgesamt konnte die Hochschule Aschaffenburg seit ihrem Bestehen und mit Unterstützung des Stiftungsamts etwa 463 Auslandsstipendien mit einem Gesamtwert von rund 284.000 Euro verteilen.

Auslandsaufenthalte sind für die Studierenden immer mit einem erheblichen finanziellen Mehraufwand verbunden. So fallen neben den Kosten für die eigentliche Reise Ausgaben für Unterkunft, Bücher und vieles mehr an. Die Spende des Stiftungsamts bildet eine ideale Ergänzung zu Fördermitteln, die durch die Art des Programms auf bestimmte Regionen (z. B. auf Europa im Rahmen von Erasmus) limitiert sind. 

Hochschulpräsident Prof. Dr. Wilfried Diwischek bedankte sich bei Regierungsdirektorin Maike Schmidt-Hartig, der Leiterin des Stiftungsamts Aschaffenburg, für die großzügige Spende und betonte, dass diese ein sichtbarer Beitrag zur weiteren Steigerung der Attraktivität eines Studiums in Aschaffenburg sei. „Unsere Studierenden sollen nicht nur fachlich optimal auf das Berufsleben vorbereitet werden, sie sollen während des Studiums auch in ihrer Persönlichkeit reifen. Dazu trägt ein Auslandsaufenthalt in hohem Maße bei. In unserer globalisierten Arbeitswelt ist es wichtig, mit Menschen verschiedener Kulturen respektvoll auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das lernt man am besten außerhalb der eigenen Kultur.“

„Zwar spricht man heute ständig von Globalisierung, dennoch ist Zusammenhalt und Freundschaft über Ländergrenzen hinweg nicht mehr selbstverständlich. Umso schöner ist es, dass es noch 210 Jahre nach Gründung der Stiftung ‚Allgemeiner Schul- und Studienfonds‘ durch Karl-Theodor von Dalberg möglich ist, mit Stiftungsmitteln gegenseitiges Kennenlernen und den Aufenthalt im Ausland zu unterstützen“, freute sich Maike Schmidt-Hartig bei der Übergabe.