150.000 Euro Förderung vom Freistaat Bayern für Digitalisierung in den MINT-Studiengängen

Kategorie: Öffentlich

Auch für ihr viertes MINT-Projekt erhält die TH Aschaffenburg staatliche Unterstützung.


Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat der TH Aschaffenburg zugesichert, für die Durchführung des Projektes „MINTzE 4.0 - MINT-Studierende zum Erfolg führen durch Digitalisierung der Lehre“ im Zeitraum vom 1. November 2019 bis 31. Oktober 2022 insgesamt bis zu 150.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Weitere 180.000 Euro finanziert die Hochschule aus eigenen Mitteln.

Bereits seit 2008 fördert die Fakultät Ingenieurwissenschaften durch unterschiedliche Maßnahmen mit dem Projekt MINTzE Studierende in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). „Das Projekt MINTzE macht deutlich, dass die Unterstützung der Studierenden in der Studieneingangsphase ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Studiums ist und dass der frühe erste Kontakt von Schülerinnen und Schülern mit einem möglichen Studium zur Orientierung maßgeblich beiträgt“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Martin Bothen, der seit 2012 MINTzE an der TH Aschaffenburg leitet.

Erhöhung der Absolventenquote in MINT-Studiengängen
Aufbauend auf den Ergebnissen der ebenfalls durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Projekte MINTzE – Wege zu mehr MINT-Absolventen" (2008 bis 2011), MINTzE II – Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen (2012-2015) und MINTzE III – MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern (2016-2019) will die Technische Hochschule Aschaffen¬burg weiterhin die Absolventen¬quote in allen MINT-Studiengängen – bei gleichbleibender Qualität der Abschlüsse – erhöhen. Besonders begabte Studentinnen und Studenten sollen dabei gefördert werden.

Die umfangreichen Erfahrungen aus den Vorgängerprojekten MINTzE, MINTzE II und MINTzE III fließen in das Nachfolgeprojekt MINTzE 4.0 ein und werden um die Digitalisierung der Lehre erweitert. Durch digitalisiertes Lehrmaterial beispielsweise kann der Inhalt für alle Studierenden leichter zugänglich gemacht werden.

„In den MINT-Fächern liegt unsere Zukunft!“
Zur Umsetzung der Ziele, die MINT-Aktivitäten zu vernetzen und die digitale Lehre auszubauen, erhalten insgesamt vierzehn Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in ganz Bayern für ihre Projekte zur MINT-Förderung zusammen rund 2,1 Millionen Euro. Mit dem Programm „BayernMINT – kompetent.vernetzt.erfolgreich“ fördert der Freistaat Hochschulprojekte, die junge Menschen bei einem Studium in den MINT-Fächern unterstützen. Es läuft ab November 2019 für drei Jahre und schließt an die erfolgreiche Förderlinie „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ an. Partner der Initiative sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm.

 „In den MINT-Fächern liegt unsere Zukunft!“, betont der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler. „Junge Menschen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren und begeistern, gestalten unseren Fortschritt entscheidend mit. Jeder kluge Kopf ist gefragt! Deshalb unterstützen wir unsere Hochschulen dabei, die kompetenten MINT-Fachkräfte von morgen auszubilden.“