Innovationen in der Sensorik in Tokio präsentiert

Kategorie: Öffentlich

Die beiden Doktoranden Steffen Hessler (links) und Maiko Girschikofsky (rechts)

Doktoranden des Interdisziplinären Doktorandenkollegs der TH AB mit topaktuellen Konferenzbeiträgen auf der Future Sensing Technologies


Zwei Doktoranden des Interdisziplinären Doktorandenkollegs der Technischen Hochschule Aschaffenburg – beide aus der Arbeitsgruppe Angewandte Lasertechnik und Photonik, kurz AG alp – gaben im Rahmen der internationalen SPIE-Konferenz Future Sensing Technologies in Tokio Einblick in ihre aktuellen Forschungsergebnisse.

Maiko Girschikofsky, Absolvent des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik, stellte einen optochemischen Sensor zur selektiven Messung des höchst ozonschädlichen Spurengases Trichlorfluormethan, ein Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW), vor. Der Sensor ist mithilfe einer besonderen Fängerschicht aus Zuckermolekülen, wie diese im Grunde aus der Lebensmitteltechnik bekannt sind, in der Lage den Schadstoff bis zu einer Konzentration von 25 ppm in Echtzeit nachzuweisen. Die Forschungsarbeiten des Doktoranden mündeten bereits in einem europäischen Patent und wurden zweifach von Fachjournalen ausgezeichnet.

Steffen Hessler, der an der TH Aschaffenburg Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat, präsentierte einen hochempfindlichen optomechanischen Sensor zur Messung von Beschleunigungen und Vibrationen, der zur Langzeit-Überwachung seismischer Signale eingesetzt werden kann. In enger Kooperation mit einem Aschaffenburger Unternehmen ist dieser Sensor bereits normgerecht charakterisiert und durchläuft dort in einem Prüfzentrum Langzeittests.