Workshop mit Unternehmen zum geplanten Studiengang Software Design

Kategorie: Öffentlich

Hochschule und IHK hatten IT-Firmen zu einem Gedankenaustausch eingeladen.


Mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen der IT-Branche kamen am 23. Januar an der Hochschule Aschaffenburg zusammen, um mit Professoren der Fakultät Ingenieurwissenschaften über die Ausgestaltung des geplanten Studiengangs Software Design zu sprechen. Eingeladen hatten die IHK und die Hochschule gemeinsam. Die IHK war durch ihren Präsidenten Friedbert Eder, Dr. Andreas Freundt, Hauptgeschäftsführer, und Dr. Maria Bausback, Bereichsleiterin Aus- und Weiterbildung, vertreten. Unter den Anwesenden befanden sich zahlreiche Mitglieder der Initiative für Informatik (IFI).

Den Workshop leitete Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll, ZD.B – Professur für kooperative automatisierte Verkehrssysteme. Er steht der Arbeitsgruppe vor, die den neuen Studiengang an der Hochschule Aschaffenburg konzipiert. Zu dieser Arbeitsgruppe gehören außerdem die Professoren Dr.-Ing. Jörg Abke, Dr. Alexander Biedermann, Dr. Raphael Rossmann sowie Dr. Holger von Jouanne-Diedrich. Techniken der Großgruppenmoderation und der Einsatz von Software ermöglichten eine Beteiligung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 

Hoher Bedarf an qualifizierten Software-Entwicklern in der Region
Die Firmenvertreterinnen und -vertreter meldeten zurück: Der Bedarf an Software-Entwicklerinnen und -entwicklern ist groß in der Region. Die vorgeschlagenen Module fanden weitgehend Zustimmung. Ergänzungen und Kommentare wurden in sechs Gruppen erarbeitet und im Plenum vorgestellt. Das praxisnahe Lernen in Projekten wurde begrüßt, verschiedene Formen des Praxisbezugs sorgfältig abgewogen. Ein Wunsch der IT-Unternehmen ist: Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sollen in der Lage sein, in Projekten auf Englisch zu kommunizieren. Zum Abschluss wurden denkbare Zeitmodelle für Praxisphasen näher beleuchtet. 

Alle Beteiligten schienen zufrieden mit dem Verlauf des Meinungsaustauschs: „Wir freuen uns sehr, dass der geplante Studiengang auf so großes Interesse in der Region stößt. Das ist eine Win-win-Situation“, fasst die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, in ihrem Schlusswort zusammen. 

In dieser Woche berät das Kabinett in St. Quirin am Tegernsee über den Doppelhaushalt 2019/20, in den Mittel für den geplanten Studiengang eingestellt werden müssen.