Gastprofessor aus Taiwan lehrt an der Technischen Hochschule Aschaffenburg

Kategorie: Öffentlich

V.l.n.r.: Werner Lips (Chinesisch-Lehrbeauftragter), Prof. Dr. Renate Link (stv. Leiterin des Sprachenzentrums der TH-AB), Prof. Dr. J. K. Heinz Wei und Yukimi Gelenk (Japanisch-Lehrbeauftragte)

Studierende im allgemeinwissenschaftlichen Wahlfach Chinesisch I

TH-AB hieß Prof. Dr. J. K. Heinz Wei auf dem Campus willkommen.


Ein Gast aus Fernost konnte vergangene Woche auf dem Campus der Technischen Hochschule Aschaffenburg begrüßt werden: Dr. J. K. Heinz Wei, Associate Professor am Center for General Education des National Defense Medical Center (NDMC) in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Das NDMC ist eine Militärhochschule, die sich auf die Ausbildung medizinischen Personals in der Armee spezialisiert hat. Aufgrund dieser medizinisch-technischen Ausrichtung seiner Heimathochschule führte Prof. Dr. Wei an der TH-AB Sondierungsgespräche mit Prof. Dr. Michael Möckel, dem Leiter des zum WS 2019/20 an den Start gehenden Studiengangs „Medical Engineering und Data Science“. Dabei stellte er eine Vermittlung von Praktikums- und Laborplätzen am NDMC und anderen taiwanesischen Institutionen in Aussicht. Als „Director of the Arts Center“ und Dozent für Deutsch und Englisch gab Prof. Dr. Wei zudem interessante Einblicke in die Rolle der Allgemeinwissenschaften und Fremdsprachen an einer technischen Bildungseinrichtung, wie sie nun auch die TH Aschaffenburg ist.

Darüber hinaus lehrte Prof. Dr. Wei in den Fächern „Wirtschaftsenglisch“ sowie „English for Business Travel and Tourism“ in den Bachelorstudiengängen der Fakultät Wirtschaft und Recht zu Taiwans Geschichte, Kultur, Wirtschaft und politischen Situation. Im Fach „International Competencies: Intercultural Cooperation and Communication“ des Masterstudiengangs „International Management“ beleuchtete der Gastprofessor auch die vielfältigen Beziehungen Deutschlands und Taiwans. 

Absolventen können auf dem Arbeitsmarkt durch Chinesisch- und Japanischkenntnisse punkten
In seiner Funktion als Deutschdozent hospitierte der Gast im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ und als chinesischer Muttersprachler unterrichtete er im allgemeinwissenschaftlichen Wahlfach „Chinesisch I“ Mandarin. Dort betreute ihn Werner Lips, der Chinesisch-Lehrbeauftragte der TH-AB. Lips hat selbst nach seinem M.A.-Studium der Slawistik, Sinologie und Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ein Aufbaustudium in Mandarin an der TaiBei ShiDa DaXue (University of TaiBei) absolviert. Das Erlernen von Mandarin ist aufgrund der vielfältigen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Taiwan (und natürlich auch Mainland China) sowie zahlreicher attraktiver taiwanesischer Firmen mit Standorten in Deutschland gerade für Studierende der Betriebswirtschaftslehre oder der Ingenieurwissenschaften ein wertvoller Türöffner. Insgesamt betreiben ca. 250 taiwanesische Firmen Niederlassungen in Deutschland, insbesondere in den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Logistik/ Reedereien und der Luftfahrtbranche.

Am Sprachenzentrum der TH Aschaffenburg können Studierende neben Chinesischkenntnissen auch Japanischkenntnisse erwerben, sich durch eine solche Zusatzqualifikation einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen und auf Geschäftsbeziehungen mit asiatischen Partnern vorbereiten. Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zum Sprachenangebot an der TH-AB.

Nach Aschaffenburg eingeladen hatte Herrn Prof. Dr. Wei die stellvertretenden Leitern des Sprachenzentrums der TH-AB, Prof. Dr. Renate Link, die ihn am Rande der von ihr gemeinsam mit der Partnerhochschule National Taipei University of Business organisierten „International Language Week“ im Wintersemester 2018/19 kennengelernt hatte. Informieren Sie sich gerne zur rotierenden Veranstaltungsreihe der „International Language Week“ auf unserer Internetseite.