Zielvereinbarungen zwischen dem Freistaat und TH Aschaffenburg besiegelt

Kategorie: Öffentlich

Fotos: Alexandra Beier | Copyright: StMWK

Bayerische Staatsregierung gewährt der Technischen Hochschule Aschaffenburg finanzielle Planungssicherheit für die nächsten vier Jahre.


Gemeinsam mit weiteren 31 Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten unterzeichnete Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der Technischen Hochschule Aschaffenburg am 8. Juli in der Münchner Pinakothek der Moderne feierlich die neuen Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Frauenförderung, Digitalisierung, Vernetzung in das urbane und regionale Umfeld – das sind einige der Schwerpunkte der neuen Zielvereinbarungen zwischen dem Freistaat Bayern und den staatlichen Hochschulen. 

Verlässliche Rahmenbedingungen
In den Zielvereinbarungen sichert der Freistaat Bayern der TH Aschaffenburg ebenso wie den anderen staatlichen Hochschulen für die Jahre 2019 bis 2022 verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen zu. Im Gegenzug verpflichten sich die bayerischen Hochschulen zu verschiedenen Maßnahmen, um ihr Profil zu schärfen und den Anteil qualifizierter Frauen bei Professuren zu erhöhen. Die für die TH Aschaffenburg konkret festgelegten fünf Ziele lauten: Heterogenität als Chance, Entwicklung des Profils Technische Hochschule, Digitalisierung der Service-Infrastruktur, Impulsgeber für eine Region mit Weitblick und Erhöhung der Anzahl von qualifizierten Frauen auf Professuren.

17 Mio. Euro für die 17 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften jährlich
„Mit den Zielvereinbarungen definieren unsere Hochschulen ihre Zukunft! Das ist ein wegweisender Schritt für den Wissenschaftsstandort Bayern und die gesamte Hochschulfamilie. Wir begleiten ihn kraftvoll: Allein in den ersten beiden Jahren Laufzeit stellen wir 71 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds zur Verfügung. So schaffen wir die Rahmenbedingungen dafür, dass jede Hochschule ihre strategischen Ziele erreichen und ihr Profil weiter schärfen kann“, erklärte Staatsminister Bernd Sibler. Für ihn läute der heutige Tag eine neue Epoche ein: „Noch nie haben wir – ausgehend von unserer Entwicklungsplanung im Innovationsbündnis 4.0 – in den Zielvereinbarungen eine so deutliche Vision entwickelt, wie sich unsere Hochschulen für die Zukunft aufstellen können. Besonders wichtig war mir dabei, dass sich alle der Frauenförderung verschreiben!“

Die Zielvereinbarungen verfügen über eine vierjährige Laufzeit. In ihnen wurden die Handlungsfelder des im Juli 2018 verabschiedeten Innovationsbündnisses 4.0 für jede Hochschule individuell festgelegt. Für die Erreichung der vereinbarten Ziele stehen den 17 staatlichen HAWs aus dem Innovationsfonds finanzielle Mittel von über 17 Mio. Euro jährlich zur Verfügung.