45.000 Euro für Hochschulprojekt zum Klimaschutz

Kategorie: Öffentlich

v.l.n.r: Claus Jäger, Ute Heilig, Prof. Dr. Michael Mann, Prof. Dr. Konrad Mußenbrock, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth und Prof. Dr. Klaus Zindler

Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG finanziert Initiative der TH Aschaffenburg zur Erschließung von Solarpotentialen am Bayerischen Untermain


Mit einem Betrag von jeweils 15.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren fördert die Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG ein Projekt der Technischen Hochschule Aschaffenburg zugunsten des Klimaschutzes. TH-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth und der Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr.-Ing. Konrad Mußenbrock, nahmen die Spende von Ute Heilig, der Generalbevollmächtigten der Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg, sowie deren Vorstandssprecher Claus Jäger, am 21. Oktober entgegen. „Diese großzügige Spende ermöglicht es uns, ein vielversprechendes und zukunftsweisendes Projekt zu realisieren“, bedankt sich die Präsidentin.

Das vorhandene Potential zur wirtschaftlichen Nutzung von Solarenergie in der Region systematisch zu erschließen, ist Ziel des Vorhabens. Zu diesem Zweck sollen mit einer Kampagne potentielle Investoren systematisch identifiziert, motiviert und bei der Entscheidung unterstützt werden. „Die dazu notwendige Arbeit werden Studierende unter professioneller Anleitung durchführen“, erklärt Konrad Mußenbrock. „Die Kolleginnen und Kollegen im Studiengang ‚Erneuerbare Energien und Energiemanagement‘ werden mit ihren spezifischen Expertisen in das Projekt einbezogen.“ 
Das Projekt richtet sich inhaltlich darüber hinaus an Studierende beider Fakultäten der TH Aschaffenburg mit spezifischen Kompetenzen aus Technik, Energiewirtschaft, Marketing und Vertrieb und weiteren Expertisen für dieses weite Aufgaben- und Qualifizierungsfeld.

„In der Bevölkerung und bei Unternehmern herrscht die weit verbreitete Auffassung vor, dass der Rückgang der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen diese unwirtschaftlich macht. Dem gegenüber ist wenig bekannt, dass die Wirtschaftlichkeit heute wesentlich durch die Selbstnutzung bestimmt wird – also vom verdrängten Strombezug abhängt“, führt Prof. Dr. Mußenbrock aus und betont: „Ein großes nicht erschlossenes Potential gibt es auf Gewerbedächern und vor allem Privathäusern – und dieses gilt es zu nutzen.“