Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online-Lehre

Kategorie: Öffentlich

Die Planungen an der TH Aschaffenburg für das kommende Wintersemester laufen auf Hochtouren


„Wir haben das durch die Corona-Pandemie geprägte Sommersemester 2020 mit seinen vielfältigen Herausforderungen gemeinsam erfolgreich bewältigt“, freut sich TH-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth und dankt allen Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach dem Prüfungszeitraum. „Jetzt geht es darum, das bevorstehende Wintersemester vorzubereiten, um den Studierenden unter den gegebenen Umständen bestmögliche Lernbedingungen zu bieten“. Dabei betont sie, dass es vor allem für die neuen Erstsemester wichtig sei, vor Ort zu sein, um die Hochschule, die Lehrenden und ihre Mitstudierenden persönlich kennen zu lernen. Bisher konnten die zukünftigen Studentinnen und Studenten die TH Aschaffenburg in diesem Jahr nur virtuell erleben.

Rückmeldungen aus der Hochschule zeigen, dass Präsenzlehre für viele Studierende wichtig ist, auch wenn die von den Lehrenden entwickelten digitalen Angebote sehr gut angenommen wurden. „Ich möchte zurück zu mehr Normalität an Bayerns Hochschulen und wieder mehr Miteinander, mehr Diskurs und mehr persönliche Begegnungen vor Ort ermöglichen“, so lautet das Ziel von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler. An der TH Aschaffenburg laufen derzeit die Planungen für den Studienbeginn im Oktober auf Hochtouren. Aufgrund der durch die Corona-Situation späteren Abschlussprüfungen hat die Hochschule den Bewerbungszeitraum noch bis zum 20. August 2020 verlängert.

„Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir von einem hybriden Wintersemester aus, in dem es vorrangig für die neuen Erst- und die Drittsemester möglichst viele Präsenz-Lehrveranstaltungen geben wird. Für die Erstsemestereinführung entwickeln wir ein völlig neues Konzept“, erklärt Prof. Dr. Holger Paschedag, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales und ergänzt: „Der Infektionsschutz hat dabei natürlich Vorrang“. An der Hochschule werden die gebotenen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln auch weiterhin umgesetzt, so lange dies erforderlich ist.

Da die Entwicklung des Infektionsgeschehens nicht absehbar ist, ist bei den Lehrenden und Studierenden trotz aller Planung weiterhin ein gewisses Maß an Flexibilität unerlässlich. Gegebenenfalls muss der Anteil der digitalen Lehre im Laufe des Wintersemesters wieder erhöht werden.