TH Aschaffenburg profitiert von Hightech Agenda

Kategorie: Öffentlich

Gipfelgespräch „Gemeinsam Bayern voranbringen“ beim Hightech Summit (v.l.n.r.): Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, der Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence Prof. Dr.-Ing Sami Haddadin, Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß (Technische Hochschule Nürnberg), Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Joe Kaeser und Moderatorin Karen Webb (Quelle Bild 1 + 2: StMWK)

v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Zindler, Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Prof. Dr. Michael Möckel

​​​​​​​Für den Auf- und Ausbau von Studienplätzen in der angewandten Informatik, Digitalisierung und Hightech erhält die TH AB Stellen und Mittel.


Die Technische Hochschule Aschaffenburg gehört zu den Gewinnern der Hightech Agenda der Bayerischen Staatsregierung. Diese ermöglicht der Hochschule den beschleunigten Aufbau von Studiengängen mit digitalem Bezug. Hierfür erhält die Hochschule Stellen und Mittel. 
So kann die TH AB mit dem neuen Studiengang Software Design zum Wintersemester 2020/21 starten. Außerdem ist ebenfalls zum kommenden Wintersemester der Studiengang Digitales Immobilienmanagement in der Fakultät Wirtschaft und Recht geplant. Medical Engineering and Data Science (MEDS) als neues Studienangebot, das bereits seit dem Wintersemester 2019/20 läuft, wird weiter auf- und ausgebaut. Der in der Hightech Agenda zugesicherte Neubau für MEDS wird eine hohe Qualität der Infrastruktur von Studium und Lehre ermöglichen. 
Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf der Stärkung der angewandten Forschung, so dass für die Jahre 2020 bis 2023 neue Forschungsprofessuren eingerichtet werden können. Insgesamt gesehen resultieren daraus rund 193 Studienplätze für Studiengänge im Bereich der angewandten Informatik an der TH Aschaffenburg. Außerdem wird sich die Hochschule am derzeit laufenden KI-Wettbewerb des Freistaates Bayern beteiligen.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Wissenschaft und Forschung sind das Herzstück unseres Fortschritts, unsere Versicherung für die Zukunft. Mit der Hightech Agenda investieren wir massiv in die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Bayern: über 13.000 neue Studienplätze im Bereich der Informatik, der Digitalisierung und der Technik. Das ist ein starkes Zukunftssignal und ein deutliches Versprechen an unsere Hochschulen. Bewusst stärken wir damit jede staatliche Hochschule mit zusätzlichen Stellen und neuen Studienplätzen – im ganzen Freistaat. Diese Initiative ist in Zeiten, in denen in anderen Bundesländern die Sicherung der Ausbildungskapazitäten im Vordergrund steht, ein mutiger und zukunftsweisender Schritt."

Im Rahmen der Hightech Agenda investiert der Freistaat Bayern insgesamt zwei Milliarden Euro in KI und SuperTech, in ein Sanierungs- und Beschleunigungsprogramm für Hochschulen und Mobilfunk, in eine Hochschulreform sowie in eine Mittelstandsoffensive für die bayerische Wirtschaft.

Auf dem Hightech Summit Bayern am 3. Februar 2020 diskutierte Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit namhaften Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über diesen Modernisierungsschub für Bayern. Auch die Präsidentin der TH Aschaffenburg, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr.-Ing. Klaus Zindler, der Leiter des ZeWiS, Prof. Dr. Hans-Georg Stark, sowie die Professoren Dr. Boris Bauke, Dr.-Ing. Konrad Doll, Dr. Michael Möckel, Forschungsreferentin Dr. Heike Bruhn sowie Doktorand Timm Sauer nahmen an der Veranstaltung an der Technischen Universität München in Garching teil und informierten sich aus erster Hand in den Expertenpanels über zukunftsweisende Initiativen, Ideen und Potentiale von Künstlicher Intelligenz und Hightech.