WiKE weiterhin auf Erfolgskurs

Kategorie: Öffentlich

Vertreter der TH Aschaffenburg nahmen am Wissenschaftlichen Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ in Nürnberg teil.


Im Februar trafen sich 10 Professorinnen und Professoren sowie 25 Doktorandinnen und Doktoranden aus den vier nordbayerischen Hochschulen in Aschaffenburg, Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Nürnberg zum 15. wissenschaftlichen Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität, kurz WiKE³. Die Veranstaltung fand am Energie Campus Nürnberg, kurz EnCN, in Nürnberg statt.

Bei dem im halbjährigen Turnus stattfindenden Austausch berichten die Doktorandinnen und Doktoranden in Fachvorträgen über aktuelle Themen bezüglich ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Diesjährige Themenschwerpunkte waren unter anderem die hochdynamische direkte Stromregelung, die Parameteridentifikation von permanenterregten Synchronmaschinen sowie die Reduzierung der Belastung im Zwischenkreis von Elektrofahrzeugen.

Auch der Schnittkanteneinfluss auf die Verluste im Blechpaket eines Elektromotors, die Ansteuerung von mehrphasigen Antriebssystemen sowie die sowohl in Schweinfurt als auch Nürnberg entwickelten Echtzeit-Berechnungsplattformen für die Ausführung von innovativen Regelungskonzepten für leistungselektronische Systeme standen auf der Agenda.

Des Weiteren besuchten die WiKE³-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer den Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) in Nürnberg. Dort werden modernste Antriebe für Elektro- und Hybridfahrzeuge durch innovative Verfahren gefertigt. Bei dem Rundgang gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck von den neuesten Entwicklungen im Bereich der Fertigung von elektrischen Maschinen sowie der adaptiven Fertigung.

Neben dem persönlichen und fachlichen Austausch am WiKE³ wurden nützliche Kontakte geknüpft sowie Netzwerke erweitert. Wie schon bei den vorangegangenen Tagungen bestätigen alle Teilnehmenden den Nutzen des Kolloquiums als ein intensives und erfolgreiches wissenschaftliches Miteinander für die eigene wissenschaftliche Qualifikation. Gerade durch die fachlich tiefgehenden Diskussionen sowie äußerst interessanten Präsentationen, neue technische Problemstellungen und Lösungswege besteht die Möglichkeit, eigene Arbeiten kritisch zu hinterfragen und sich durch neue Gedanken inspirieren zu lassen.