Erstes von bundesweit 16 StartUpLabs öffnet an der TH AB

Kategorie: Öffentlich

An der Technischen Hochschule startet im März das VentureLab. 


Als zentrale Anlaufstelle für die kreative konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle soll an der Technischen Hochschule Aschaffenburg das VentureLab entstehen. An diesem Ort wird in regelmäßigen Formaten ein Zusammentreffen der unternehmerischen Potentiale aus der TH Aschaffenburg stattfinden. Die technische Umsetzung von Demonstratoren soll in Kooperation mit den vorhandenen Laboren der TH insbesondere aus den forschungsstarken Disziplinen Automotive, Energieeffizienz, Intelligente Systeme, Automatisierung und Materials und der stark wachsenden Informatik im Rahmen eines Nabe-und-Speichen-Ansatzes erfolgen.

Insgesamt 91 Hochschulen haben im März 2019 Gründerkonzepte im Rahmen der Fördermaßnahme StartUpLab@FH eingereicht. Ziel dieser Konzepte war es, Idee- und Kreativräume einzurichten und den Gründergeist an den Hochschulen zu fördern: Alle FH-Angehörigen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen auf Gründungstauglichkeit zu überprüfen. Ende Juli 2019 standen die 16 erfolgreichen Gründerkonzepte fest; nach intensiver Vorbereitungs- und Planungszeit beginnen die Hochschulen ab Frühjahr 2020 mit der Umsetzung.

Bei allen Hochschulen steht in den ersten Monaten der Aufbau und die Einrichtung der Räumlichkeiten im Vordergrund. Im weiteren Verlauf kommen Lehrveranstaltungen wie Werkstattkurse oder Kreativworkshops sowie die Betreuung von Einzelpersonen oder Teams mit innovativen Ideen hinzu. Daneben führen die StartUpLabs auch begleitende Veranstaltungen zum Aufbau einer kreativen, inspirierenden Atmosphäre an der Hochschule durch – zum Beispiel Hackathons, Gründergrillen oder Gründertalks. Eher im Hintergrund laufen Arbeiten zur Verankerung des StartUpLabs in der Transferstrategie der Hochschulen, zu seiner Einbindung in das regionale Gründerökosystem sowie zur Verstetigung des Vorhabens über die Laufzeit hinaus. (Quelle: BMBF)