Für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees

Kategorie: Öffentlich

TH-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Frauenbeauftragte Prof. Dr. Kristina Balleis und Gleichstellungsreferentin Dr. Birgit Happel

Die ​​​​​​​TH Aschaffenburg engagiert sich für Chancengerechtigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses


Mit ihrem Beitritt zur Initiative Klischeefrei möchte die Technische Hochschule Aschaffenburg dazu beitragen, dass junge Menschen Berufe finden, die ihren persönlichen Stärken entsprechen und ihnen Spaß machen – frei von Klischees und Geschlechterzuweisungen.
Geschlechterstereotype beeinflussen auch heute noch die Wahl des Ausbildungsweges, des Ausbildungsberufes oder Studienfaches. Die Initiative Klischeefrei, ein bundesweiter Zusammenschluss von Partnerorganisationen aus Bildung, Politik, Wirtschaft, Praxis und Wissenschaft will dem entgegenwirken.

An der TH Aschaffenburg liegt der Frauenanteil unter den Studierenden derzeit bei insgesamt 39 Prozent. Er ist in den beiden Fakultäten – „Wirtschaft und Recht“ sowie „Ingenieurwissenschaften“ – und den verschiedenen Studiengängen allerdings unterschiedlich hoch. Technische Studiengänge werden traditionell von Frauen weniger stark nachgefragt.

Daher setzt sich die TH Aschaffenburg im Rahmen vielfältiger Angebote – von Aktionen zum Kennenlernen der Hochschule bis hin zu einem Mentoring-Programm für angehende Ingenieurinnen – für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung ein. „Unser aktueller Fokus liegt auf der Erhöhung des Frauenanteils in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen“, erklärt Prof. Dr. Kristina Balleis, die Frauenbeauftragte der Hochschule. „Im Familien- und Frauenbüro legen wir Wert darauf, die Potenziale unserer Studentinnen besonders zu fördern.“ Dr. Birgit Happel, Referentin für Gleichstellung und Chancengleichheit, ergänzt: „Geschlechterstereotypen sind immer noch allgegenwärtig und wir kennen die typischen Fallstricke in den Karrierewegen von Frauen. Uns liegt vor allem am Herzen, dass junge Frauen ihre Berufswahlmotive reflektieren, ihre Karrierechancen frühzeitig ausloten und ihre Berufsbiografie nie aus den Augen verlieren.“

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