Erster digitaler Girls´ Day an der Technischen Hochschule

Kategorie: Öffentlich

Prof. Dr. iur. Kristina Balleis

Prof. Dr.-Ing. Michael Mann und Masterstudentin Marie Fischer wurden per Video live aus dem Labor zugeschaltet ...

... und zeigten das Experiment "Glühgurke"

v.l.n.r.: Anna Dietz, Carolin Rauscher, Karine Schubert, Prof. Dr. Marie Caroline Oetzel, Jutta Zang und Rebecca Wichartz

​​​​​​​Mehr als 40 Schülerinnen der Maria-Ward-Schule erhielten Einblick in die Ingenieurwissenschaften.


Ziel des alljährlichen bundesweiten Girls´ Days ist es, Mädchen für Berufe zu begeistern, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind, und in technischen und techniknahen Berufsfeldern qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Auch die Technische Hochschule Aschaffenburg hat in diesem Jahr rund 40 Schülerinnen der Aschaffenburger Maria-Ward-Schule die Möglichkeit gegeben, Studiengänge im Bereich der Technik kennenzulernen. Es war der erste virtuelle Girls´ Day in Aschaffenburg.
Die Organisation dieses Tages übernahm das Familien- und Frauenbüro der TH AB unter Leitung von der Hochschulfrauenbeauftragten Prof. Dr. Kristina Balleis in Zusammenarbeit mit ihrer Stellvertreterin Karine Schubert von der Fakultät Ingenieurwissenschaften. 

Interesse an technischen Studiengängen geweckt
Prof. Dr. iur. Kristina Balleis, die Frauenbeauftragte der TH Aschaffenburg, die diesmal die Teilnehmerinnen über Zoom begrüßte, sprach die typischen Rollenklischees bei der Berufswahl an und bekräftigte die Mädchen in ihrem Interesse an einem technischen Studium. Hierzu gab sie einen kurzen Überblick über die vielfältigen und teilweise auch ganz neuen ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge an der Technischen Hochschule.

Live-Experiment „Glühgurke“
Anschließend zeigten Prof. Dr.-Ing. Michael Mann und die Masterstudentin Marie Fischer – live zugeschaltet aus dem Labor der Hochschule – in einem spannenden Experiment, wie sich eine gewöhnliche Gewürzgurke zum Glühen bringen lässt. Die Mädchen erfuhren, dass die Gurke den elektrischen Strom ähnlich einer Glühlampe leitet, weil sie hauptsächlich aus Wasser und Salz besteht. Die neuen Studiengänge „Software Design“ und „Medical Engineering and Data Science“ (MEDS) stellte Anna Dietz, studentische Hilfskraft im Familien- und Frauenbüro, mithilfe von YouTube-Imagevideos der TH vor. Weitere Informationen zu MEDS erhielten die Schülerinnen im Interview mit Prof. Dr. Marie Caroline Oetzel und der Studentin Rebecca Wichartz. Dabei betonten beide den guten Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden.

Laboreinblicke und Programmiersession
Nachdem Karine Schubert, stellvertretende Frauenbeauftragte der TH und Frauenbeauftragte im Fachbereich Ingenieurwissenschaften, einen Einblick in die Forschung im BIOMEMS-Labor gegeben hatte, starteten Dr. Manuel Ciba und seine Kollegin Caroline Lourenco Alves, M. Sc., eine kleine Programmiersession, die die Schülerinnen an ihrem Endgerät zu Hause zeitgleich mit ausprobieren konnten.

Die beiden Mitarbeiterinnen des Familien- und Frauenbüros, Carolin Rauscher und Jutta Zang, stellten die Instagram-Accounts der Hochschule (@studiereninab) und des Familien- und Frauenbüros (@thaschaffenburgfemfam) vor und motivierten abschließend  die Mädchen dazu am Girls´ Day-Quiz teilzunehmen. Alle Beteiligten haben sich sehr über das Interesse und Engagement der Teilnehmerinnen gefreut. Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Mitwirkenden, die zum guten Gelingen des virtuellen Girls` Days beigetragen haben.

Zum Hintergrund
Der Girls' Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start des Girls’ Days im Jahr 2001 haben Unternehmen und Institutionen insgesamt mehr als 150.000 Veranstaltungen mit Plätzen für rund 2 Millionen Mädchen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Girls’ Day für das Jahr 2020 leider abgesagt werden und fand 2021 erstmals rein virtuell statt.