Institut für Interkulturelle Kommunikation gegründet

Kategorie: Öffentlich

Erstes fakultätsübergreifendes Institut der TH Aschaffenburg geht an den Start


Die TH AB ist um ein Institut reicher – zu Beginn des Jahres wurde das Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK) gegründet. Es ist das erste Institut der Technischen Hochschule, das mit Mitgliedern aus beiden Fakultäten der Hochschule besetzt ist. Von der Fakultät Wirtschaft und Recht (WR) sind dies die Professorinnen Dr. Alexandra Angress, Dr. Renate Link und Dr. Pei Wang-Nastansky; von der Fakultät Ingenieurwissenschaften (IW) sind die Professorinnen Dr. Sylvia Fischer und Dr. Sylvana Krauße mit von der Partie. Als assoziiertes Mitglied ist Birgit Kraus, die bei Professorin Link kooperativ zum Thema „Qualitätssicherung von Auslandsaufenthalten an TUs und THs in Deutschland“ promoviert, im Institut vertreten. Um dem fakultätsübergreifenden Charakter des IIK Rechnung zu tragen, obliegt die Leitung der Institutsgründerin Prof. Dr. Link von der Fakultät WR und die stellvertretende Leitung Prof. Dr. Krauße von der Fakultät IW.

Förderung von Interdisziplinarität und weiblichen Talenten 
Das IIK ist nicht nur das erste überfakultäre Institut, sondern auch das erste Institut der TH Aschaffenburg mit ausschließlich weiblichen Mitgliedern. Diese weisen allesamt ein interkulturelles Kompetenzportfolio auf, das gemeinsam mit den fremdsprachlichen Kompetenzen der Gründungsmitglieder ein Türöffner in die globale Welt ist.
Dies sind ideale Voraussetzungen zur Förderung von Interdisziplinarität und von weiblichen Talenten in und außerhalb der Hochschule – beispielsweise durch die gezielte Werbung in dieser Zielgruppe für interkulturelle Abschlussarbeiten mit praktischem Forschungsbezug, die das Institut in einer eigenen Schriftenreihe herausgeben möchte.

Aufbau und Optimierung (inter-)kultureller Sensibilität und Kompetenz 
Ziele des IIK sind Lehr-, Lern- und Forschungsaktivitäten zum Aufbau und zur Optimierung (inter-)kultureller Sensibilität und Kompetenz an der TH AB und in international tätigen Unternehmen. Ein besonderes Augenmerk der Forschungsaktivitäten des Instituts liegt auf der Auseinandersetzung mit der Rolle von Interkulturalität in folgenden Gebieten: Kultur- und Kommunikationswissenschaft, Sprachwissenschaft, Dienstleistungsbereich (insbesondere Tourismus, Hospitality, Wellness, Gesundheit), Betriebswirtschaft, Wirtschaftspsychologie, Recht, Ingenieurwissenschaften und Internationalisierung. Darüber hinaus geplant sind neben der Beteiligung an Forschungsevents der TH AB, wie den Virtual Research Days im Januar 2021, die Veranstaltung von eigenen Events zum Thema Interkulturalität und die Verzahnung von Institutsaktivitäten mit bereits bestehenden internationalen Wochen in Aschaffenburg, wie der International Language Week und der International Project Week.
Neben den durch den Zusammenschluss von Professorinnen aus beiden Fakultäten entstehenden Synergieeffekten können auch Mehrwerte durch die Vertretung der Institutsleitung im Sprachenzentrum sowie die ehrenamtliche Co-Leitung der SIETAR-Regionalgruppe Frankfurt – Rhein – Main – Unterfranken durch die Institutsdirektorin Prof. Dr. Renate Link geschaffen werden. Die Society for Intercultural Education, Training and Research, in der die TH AB langjähriges institutionelles Mitglied ist, ist die größte Interkulturalisten-Vereinigung der Welt.
Mehr Informationen unter www.th-ab.de/iik und https://sietar-deutschland.de/regionalgruppen/regionalgruppe-frankfurt-rhein-main-unterfranken/.