Das CAMRA beschäftigt sich mit der Entwicklung von Roboterhänden. So ist jüngst die Aschaffenburg-Camra Roboterhand in Betrieb genommen worden.

Die Aschaffenburg-Camra Roboterhand verfügt über 5 Finger mit insgesamt 19 Freiheitsgraden und ähnelt in ihrem Aufbau der menschlichen Hand.

In die Entwicklungen fliessen die Erfahrungen welche von Herrn Prof. Czinki bei der Entwicklung und dem Betrieb der Aachen-Ifas Roboterhand gewonnen wurden. Im Gegensatz zur Aachen-Ifas Roboterhand - welche über geregelte pneumatische Antriebe betrieben wurde - griff man bei der Aschaffenburger Roboterhand auf elektrische Antriebe zurück.

Vom Konzept her verfolgt die Aschaffenburg-Camra Roboterhand konsequent eine Low-Cost Strategie, mit der nachgewiesen werden soll, dass eine Roboterhand - bei geeigneter Auslegung - überwiegend aus marktgängigen Komponenten und somit kostengünstig aufgebaut werden kann.

Die wenigen, nicht am Markt verfügbaren Komponenten der Roboterhand (Gehäuseteile, Ansteuerelektroniken, usw.) wurden vom CAMRA-Labor in Eigenregie erstellt, getestet und implementiert.

Die Aschaffenburg-Camra Roboterhand trägt die Versionsnummer "V0.1".

Prof. Czinki:"Die Entstehung einer Roboterhand zum jetzigen Zeitpunkt ist eher ein "Unfall" gewesen. Ursprünglich wollten wir nur einen einzelnen Finger bauen und diesen zur Verifikation unserer Elektroniken und unserer Software nutzen. Das Konzept funktionierte aber so gut und die Komponenten waren durch ihren modularen Aufbau so einfach zu duplizieren, dass wir kurzerhand eine ganze Hand aufgebaut haben".

Ein Konzept für die Version 1.0 liegt laut Prof. Czinki schon in den Schubladen. Man darf gespannt sein...


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