Forschungskreuzung


Unmittelbar an der Technischen Hochschule Aschaffenburg befindet sich die Kreuzung Würzburger Straße / Flachstraße, Spessartstraße. Die Kreuzung ist zu Forschungszwecken mit unterschiedlichen Sensoren wie Kameras und Radar bestückt. Mit diesem Netzwerk lassen sich Verkehrsfluss, Fußgängerüberwege und Radspur auf der Kreuzung lückenlos erfassen. Die Daten bilden die Grundlage für staatlich geförderte nationale Forschungsprojekte mit dem Ziel die Verkehrssicherheit zu erhöhen sowie die Entwicklung im Bereich autonomes Fahren und intelligente Infrastruktur voranzutreiben. Aktuell unterstützt die Forschungskreuzung die folgenden Forschungsprojekte:

    • DECOINT2 (2015-2021, Deutsche Forschungsgesellschaft – DGF)

    • @CITY-AF (2018-2022, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi)

    • KI Data Tooling, VDA-Leitinitiaive Künstliche Intelligenz (2020-2023,  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi)


Datenschutz:
Aufnahmen an der Kreuzung erfolgen ausschließlich für den Zweck der Forschung und werden nicht an Dritte weitergegeben. Die einschlägigen Datenschutzbestimmungen werden eingehalten.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll

Forschungskreuzung Würzburger Straße ausgegestattet mit Multi-view Stereo Kamerasystemen
6 x 4k Farbkameras
2x Full-HD Monokameras
1x Highspeed Kamera
GPS-synchrone Aufnahme
Wetterstation inkl. Sichtweitensensor
Zustand aller Lichtsignale
Digitale Abbildung der Forschungskreuzung Hochgenaues digitales Modell (~ 1 cm Genauigkeit)

 

Forschungsfahrzeug Opel Insignia

 

Als mobiler Versuchsträger dient ein Opel Insignia, der mit zahlreichen Umfeldsensoren, Rechnerinfrastruktur und einer geeigneten Spannungsversorgung ausgestattet ist. Die Sensorik ermöglicht eine zuverlässige Modellierung des Fahrzeugumfeldes im realen Straßenverkehr.

Die dabei anfallenden großen Datenmengen der Umfeldsensoren können durch das an Bord befindliche Rechnersystem verarbeitet werden. Eine Car-to-X-Kommunikationseinheit ermöglicht den Datenaustausch mit anderen Fahrzeugen oder intelligenter Infrastruktur (wie bspw. die Forschungskreuzung). Dies macht die Erforschung von kooperativen automatisierten Verkehrssystemen der Zukunft möglich. Ein Schwerpunkt der Forschung liegt dabei auf dem Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern oder Radfahrern.

 

Forschungsfahrzeug Opel Insignia ausgegestattet mit
Stereokamera Multisense S21
Radar Delphi ESR 2.5
Mobileye eyeQ3 Development Kit
Sick LMS 511 Lidar
ibeo Lux LiDAR
ibeo SCALA B2 LiDAR
Hochleistungsrechner mit i7 und Nvidia Titan X

 

Hardware

Die Hochleistungsrechner der Hochschule sind in der Lage Berechnungen durchzuführen, die zu komplex für einen Schreibtisch PC sind oder deren Ausführung sehr lange dauern würde. Sie werden verwendet um Methoden zum Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern in Verbindung mit der Versuchskreuzung und dem Versuchsfahrzeug zu entwickeln.

Trainings Workstations ausgestattet mit
16-64 Kern AMD EPYC/Threadripper Prozessoren
64-256 GB Arbeitsspeicher
2-6 TB PCIe 4.0 SSD Datenspeicher
Nvidia RTX 3090, RTX 2080TI und Titan V Grafikkarten
Wassergekühlt
HPC-Server ausgestattet mit
HPC01:
2 x Intel Xeon Prozessoren
4x Nvidia P100 SXM-2 GPUs
512 GB DDR4 Arbeitsspeicher
2 TB SSD Datenspeicher
HPC02:
2x 64 Kern AMD EPYC Prozessoren
4x Nvidia A100 GPUs
1024 GB DDR4 Arbeitsspeicher
3 TB PCIe 4.0 SSD Datenspeicher
Fileserver:
2x 16 Kern AMD EPYC Prozessoren
2x 256 GB Arbeitsspeicher
500 TB Hardware-Managed RAID Datenspeicher