Multimediale Kommunikation und Dokumentation praktisch umgesetzt

Kategorie: Öffentlich

Bilder 1 bis 3 | Gruppe 1: Robin Dosch, Lucien Gharbi, Patricia Schenk – Visualisierung mit Twinmotion

Bilder 4, 5 & Video | Gruppe 4: Paul Erhard, David Köberlein, Marc Wohlfart – Visualisierung mit Enscape™

Studierende der TH AB entwerfen eine Gastronomie für das Aschaffenburger Schlossufer


Studierende des Bachelorstudiengangs „Multimediale Kommunikation und Dokumentation“ (MKD) an der Technischen Hochschule haben im vierten Fachsemester mittels Building Information Modeling (BIM) menschzentriert und virtuell kreative Entwürfe für eine Gastronomie am Schlossufer in Aschaffenburg gestaltet. 

Die Aufgabenstellung der Projektarbeit im Bereich „Multimediale Kommunikation und Dokumentation in der Umsetzung“ wurde durch das Stadtplanungsamt formuliert: Wie könnte eine Gastronomie am Kranichplatz des bis 2025 neugestalteten Schlossufers aussehen? Im Masterplan der Stadt Aschaffenburg zur Neugestaltung des Mainufers, zwischen Willigisbrücke und Pompejanum, ist der neue Kranichplatz als zentraler Anlaufpunkt für Besucherinnen und Besucher des Schlossufers vorgesehen (siehe https://www.schlossufer-aschaffenburg.de/kranichplatz/). Direkt an der historischen Kranichmauer („Kran-Mauer“) im Kreuzungspunkt der Mainpromenade und dem Weg zum Schloss Johannisburg wurde den Studierenden ein virtuelles Baufeld zugewiesen.

Beim Gestaltungsprozess den Mensch in den Mittelpunkt gestellt
Unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Jens Elsebach sollten die Studierenden nicht nur einen Architekturentwurf erstellen, der in das Gesamtensemble passt, sondern insbesondere sowohl die Kundinnen und Kunden der Gastronomie als auch die potenziellen Gastronomiebetreibenden in einem zweiseitigen menschzentrierten Gestaltungsprozess in den Fokus ihrer Entwürfe rücken. 
Vier Projektgruppen mit jeweils drei Gruppenmitgliedern stellten sich im Sommersemester 2021 dieser komplexen Aufgabe. 

Building Information Modeling zur Planung genutzt
Die menschenzentrierte Entwicklung wurde nach DIN EN ISO 9241 in den Phasen 1 –  Projektidee, 2 – Analyse des Nutzungskontexts, 3 – Ableiten von Nutzungsanforderungen und 4 – Entwickeln der Gestaltungslösungen durchlaufen. Die eigentlichen Gastronomieentwürfe wurden mittels der BIM-Planungsmethode (Building Information Modeling) unter Verwendung von im Markt erhältlichen physischen Bauprodukten modelliert. Damit gehören die Projektarbeiten in das Themenfeld „Digitaler Zwilling“, welchem sich der Studiengang Multimediale Kommunikation und Dokumentation u.a. in Forschungsprojekten und der Lehre widmet.

Präsentation der 3D-Entwürfe mit Möglichkeit der virtuellen Begehung
Die Projektergebnisse wurden durch die Studierenden fotorealistisch 3D-visualisiert und dem Team vom Stadtplanungsamt Aschaffenburg in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. So sind im Projekt zum Beispiel virtuelle Begehungen mit Hilfe von Game Engines entstanden, die einen virtuellen Besuch der Gastronomie ermöglichen. 
Einige Impressionen der Gastronomieentwürfe inklusive eines kurzen Videos finden Sie auf dieser Seite und der Projekthomepage: http://digital-twin-city.de/schlossufer.html

Wer sich für den Studiengang „Multimediale Kommunikation und Dokumentation“ an der TH Aschaffenburg interessiert, findet hier weitere Informationen
Bewerben kann man sich noch bis zum 31. August.