Zukunft erfinden – Design Thinking und Prototyping 

Kategorie: Öffentlich

Die Studierenden der TH-Aschaffenburg nutzten die Methode des Design Thinkings, um eine App zu entwickeln.

Cover-Story-Methode Kickoff-Workshop Digitaltag

Methodik Recherche und Priorisierung

Customer-Journey-Methode zur Erarbeitung des Nutzungsprozesses

Workshopboard – Ergebnisse des digitalen Design Thinking Workshops 

Agiles Projektvorgehen Studienprojekt

Studierende des Studiengangs Software Design entwickeln innovative App für den Aschaffenburger Einzelhandel


In einem agilen Studienprojekt konzipierten die Studierenden aus dem zweiten Semester „Software Design“ einen nutzerzentrierten Design-Thinking-Workshop und führten diesen gemeinsam mit einem Vertreter des Einzelhandels Aschaffenburg durch. Aus den Ergebnissen entwickelten sie eine neuartige Shopping-Applikation in Form eines digitalen Prototyps. 

Gestartet hatten die Studierenden ihr Projekt mit einem digitalen Kickoff-Workshop. Dort erarbeiteten sie ihre Teamstärken und -rollen, das Projektvorgehen sowie die Vision des Projekts. Schnell stand für die Studentinnen und Studenten der Projektgruppe „Essenz“ fest: „Wir möchten die Zukunft des Einzelhandels in Aschaffenburg gestalten und in Zeiten wie denen der Corona-Pandemie digital unterstützen.‘
 
In fünf Sprints zum Ziel
Die Durchführung des Projektes erfolgte im agilen Projektvorgehen in fünf Sprints mit einem interdisziplinären Studierenden-Team bestehend aus Teamlead, Scrum Master und User Experience Expert. Im ersten Wochen-Sprint recherchierten die Studierenden die auf den Anwendungsfall passenden Design-Thinking-Methoden und arbeiteten sich in diese ein.

Im zweiten Sprint konzipierten sie den digitalen Workshop und führten ihn im dritten Sprint mit einem Vertreter des Aschaffenburger Einzelhandels durch. Im zweistündigen digitalen Workshop schaffte u.a. die Anwendung der Persona-Methode ein klares Bild über die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kundinnen und Kunden sowie der Ladenbesitzerinnen und -besitzer im Aschaffenburger Einzelhandel. Anhand der Customer-Journey-Methode wurden der Nutzungsprozess analysiert und Potentiale sowie Funktionen einer zukünftigen digitalen Lösung abgeleitet. 
 
Umsetzung eines digitalen Prototypen
Die Ergebnisse des Workshops dienten der Studierendengruppe anschließend als Input zur Implementierung ihres digitalen und klickbaren Prototypen. Dieser wurde im vierten Sprint entwickelt. Am Digitaltag 2021 präsentierte der Studiengang Software Design die Ergebnisse als Online-Vortrag mit dem Titel: „Zukunft erfinden – Design Thinking & Prototyping“. Hier teilten die Studierenden ihr Erlerntes und nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch neue Methodik- und Innovationswelten. 
In nur fünf Wochensprints erlebte die Studierendengruppe, wie unter Anwendung nutzerzentrierter Methoden, kreativer Moderationstechnik, einem agilen Projektvorgehen und kollaborativem Prototyping eine innovative Lösung entstand. 

Förderung von fachlichem Know-how und Soft Skills
In der Retrospektive des Projektes nannten die Studierenden ihre größten Lernerfolge aus dem Projekt. Neben den spannenden fachlichen Inhalten habe das Projekt vor allem ihre persönliche Weiterentwicklung vorangetrieben. Die agile und eigenständige Arbeitsweise habe ihr Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt und sie gelehrt, im Team stärkenorientiert zu arbeiten.
 

Wer sich für den Studiengang „Software Design“ an der TH Aschaffenburg interessiert, findet hier weitere Informationen.
Bewerben kann man sich noch bis zum 31. August.