Hattrick des TH AB-Instituts für Interkulturelle Kommunikation

Kategorie: Öffentlich

Kyoto City (Quelle: Unsplash)

Institutsmitglieder mit gleich drei Beiträgen auf der virtuellen SIETAR Japan Jahreskonferenz 2021 vertreten


Ende November fand die bereits 36. SIETAR Japan Annual Conference virtuell unter dem Motto „Leadership and Collaboration in Intercultural Contexts“ statt. SIETAR steht für Society for Intercultural Education and Research und ist die größte interkulturelle Vereinigung weltweit, in der auch das Sprachenzentrum der TH Aschaffenburg seit langen Jahren institutionelles Mitglied ist.
Das erst Anfang 2021 gegründete TH AB-Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK) beteiligt sich regelmäßig erfolgreich an interkulturellen und internationalen Tagungen. Auf dem diesjährigen japanischen SIETAR-Kongress gelang dies besonders gut, denn es wurden insgesamt gleich drei Beiträge von drei verschiedenen Institutsmitgliedern angenommen.

Vortrag über Collaborative Online International Learning 
Zum einen referierten die Professorinnen Dr. Alexandra Angress und Dr. Renate Link zum Thema „Asian-European COIL: Why think small when you can do BIG X-culture COIL?“ – eine Reflektion über ihr COIL (Collaborative Online International Learning)-Projekt im Master International Management mit elf asiatischen Partnerhochschulen im Sommersemester 2021 (siehe Newsbeitrag Virtuelle internationale Zusammenarbeit 2.0).

Präsentation der Erfahrungen in Bezug auf die Entwicklung von Lernspielen
Zum anderen hielt Professorin Link mit zwei Kolleginnen von der japanischen Aoyama Gakuin University in Tokio (mit der derzeit Anbahnungsgespräche als TH AB-Partnerhochschule laufen) sowie der taiwanesischen National Taipei University of Business einen Vortrag über „COIL 2.0 – From COIL to the Development of a Cross-Cultural Emblems Game“. Hier präsentierten die drei Professorinnen ihre kollaborativen Erfahrungen aus der virtuellen Lehre in den vergangenen beiden Sommersemestern und zeigten auf, wie sich diese für die Entwicklung von Lernspielen eignen. Konkret anknüpfen an diese Erkenntnisse wird das neue paneuropäische fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodul (FWPM) „Blended Total Immersion Week – Advanced Regional and Transversal Skills“ im Rahmen eines Erasmus+ Blended Intensive Programmes. Bei seiner ersten Durchführung im März 2022 wird das FWPM ganz im Zeichen der Gamification bzw. des Edutainments stehen (siehe Flyer).

Beitrag von Doktorandin Birgit Kraus
Nicht zuletzt war auch Birgit Kraus, assoziiertes Institutsmitglied und kooperative Doktorandin bei Professorin Link und an der TU Darmstadt, auf der Konferenz vertreten. Sie präsentierte einen an ihr Dissertationsprojekt angelehnten Beitrag über „Strategic Aims on Internationalisation in German Technical HEIs“.

Die Direktorin des IIK, Professorin Renate Link, die auch als ehrenamtliche Co-Leitung der SIETAR-Regionalgruppe Frankfurt – Rhein – Main – Unterfranken fungiert, freut sich über die überaus erfolgreiche Beteiligung ihres noch jungen Instituts an der aktuellen SIETAR Annual Japan Conference und hofft, dass die mehrfach wegen der Pandemie nur online abgehaltene Konferenz im Jahr 2022 endlich wie geplant vor Ort in Kyoto stattfinden kann. Dafür würden alle Referentinnen statt eines diesmal – aufgrund der durch die Zeitverschiebung von derzeit plus acht Stunden bedingten Präsentationszeiten am frühen Morgen – nur virtuell erlittenen Jetlags auch bereitwillig einen echten Jetlag in Kauf nehmen.

Mehr Informationen zum Institut für Interkulturelle Kommunikation unter www.th-ab.de/iik, sowie auf der Website der SIETAR Japan Annual Conference und der SIETAR-Regionalgruppe Frankfurt – Rhein – Main – Unterfranken.