Forschung und Kooperation an vier nordbayerischen Hochschulen 

Kategorie: Forschung

Das wissenschaftliche Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (Wike³) im Jahr 2020 (Foto: Wolfgang Schlaffer, Energie Campus Nürnberg)

WIKE-Treffen 2018 an der Technischen Hochschule Aschaffenburg

WiKE³ vernetzt Forschende und Promovierende in den Zukunftsfeldern der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität


Elektrische Energietechnik und Elektromobilität sind industriepolitisch von großer Bedeutung sowie ein zentraler Beitrag für eine insgesamt nachhaltigere Gesellschaft – sie benötigen innovative Ideen aus Wissenschaft und Forschung. Das ist eine zentrale Botschaft der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Coburg sowie der Technischen Hochschulen Aschaffenburg und Nürnberg, die gemeinsam das „Wissenschaftliche Kolloquium elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE³, bilden. 

Kooperationsvertrag zwischen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt unterzeichnet
Das WiKE³ demonstriert, dass wissenschaftlicher Fortschritt nur in Zusammenarbeit entstehen kann: Das Kolloquium vernetzt die Forschenden und Promovierenden der beteiligten Hochschulen und stellt so einen fachlichen Austausch auf dem Stand der Forschung im nordbayerischen Raum sicher. Die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages intensiviert jetzt die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Hochschulen. 

Kolloquium WIKE³ bietet große wissenschaftliche Breite und Tiefe
Bereits seit 2013 hat sich ein reger fachlicher Austausch zwischen den beteiligten Hochschulen etabliert. Das Kolloquium bildet mit 15 Professorinnen und Professoren der vier nordbayerischen Hochschulen in Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt sowie aktuell 32 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine außergewöhnliche wissenschaftliche Breite und Tiefe. 
Das Graduiertenkolleg fügt sich so nicht nur in optimaler Weise in die Entwicklungspläne der beteiligten Hochschulen ein, sondern unterstützt insbesondere auch die in der bayerischen Hightech Agenda angestoßene vertiefte wissenschaftliche Expertise an den Hochschulen und bietet den besten Absolventinnen und Absolventen entsprechende Entwicklungs- und kooperative Promotionsmöglichkeiten. Mit dem neuen Kooperationsvertrag setzen die beteiligten Hochschulen nun ein Zeichen für eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Zukunft.

Intensiver hochschulübergreifender Diskurs im Bereich der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität ermöglicht
Im akademischen Betrieb profitiert vor allem der wissenschaftliche Mittelbau von der verstärkten Kooperation der beteiligten Hochschulen. Das besondere wissenschaftliche Profil im Bereich der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität erfordert einen intensiven hochschulübergreifenden Diskurs, der in dieser Form in besonderer Weise über das wissenschaftliche Kolloquium gewährleistet werden kann. Über das WiKE³ hinaus vernetzen sich die Forscherinnen und Forscher auch mit nationalen und internationalen Partneruniversitäten, die über entsprechende Kompetenzen und das Promotionsrecht verfügen. Derzeit gibt es bereits 21 laufende kooperative Promotionsverfahren, in denen mit 12 unterschiedlichen Universitäten kooperiert wird. Ein Ausbau der Zusammenarbeit wird durch den Kooperationsvertrag deutlich verstärkt.

Kooperationen mit der Industrie – Innovationen für die Zukunft
Über die akademische Ausrichtung hinaus spielen industrielle Kooperationen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Form von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen, wissenschaftlichen Beratungen und Laboruntersuchungen eine zunehmende Rolle. Im WiKE³ treffen daher akademische Methoden, industrielle Anforderungen aus der Praxis, studentisches Know-how sowie professorale Impulse und Ideen aufeinander – und dadurch entstehen bekanntlich die besten Innovationen für die Zukunft.