Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der diesjährigen Global Master School 

Kategorie: Öffentlich

Studentin Alexandra Lissel (TH Aschaffenburg)

Studentin Tina Müller (TH Aschaffenburg)

Unter Leitung der finnischen Partnerhochschule SeAMK fand die GMS gemeinsam mit der TH AB und der UMSL US erfolgreich im virtuellen Format statt. 


Vom 14. bis 20. Mai 2021 wurde unter akademischer Leitung und Koordination der School of Business and Culture der Seinäjoki University of Applied Sciences (SeAMK) die Global Master School (GMS) im virtuellen Format gemeinsam mit den beiden Partnern, der TH Aschaffenburg und der University of Missouri – St.Louis (UMSL, US) erfolgreich durchgeführt. Die Global Master School findet seit 2013 auf Basis eines trilateralen Partnerschaftsvertrags mit allen drei teilnehmenden Hochschulen statt und wird abwechselnd ausgerichtet. Dieses Semester fand die GMS unter der Federführung der SeAMK im virtuellen Format statt – nach erfolgreichem Abschluss wird der Staffelstab nun weitergereicht an die US-Partnerhochschule UMSL und dann die TH AB, die für die Ausrichtung der Global Master School im Mai 2022 in Aschaffenburg zuständig ist. 

Prof. Dr. Sabrina Weithmann hielt einen Vortrag zur Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit ist ein Thema von hoher internationaler Bedeutung. Nur wenn wir international kooperieren, werden wir auch langfristige Erfolge erzielen. Daher habe ich mich darüber gefreut, dieses Jahr bei der Global Master School mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über ‚Sustainability‘ zu sprechen.“    

Wertvolle Erfahrungen gesammelt
Tina Müller und Alexandra Lissel studieren beide im Master International Management (3. Semester) an der TH Aschaffenburg und absolvieren den Double Degree an der SeAMK. Nachfolgend berichten sie von ihren Erfahrungen.

„Wir hatten uns für die GMS in Kooperation mit Finnland entschieden, weil wir nur gutes gehört hatten und selbst bereits einige Vorlesungen, die von finnischen Professorinnen und Professoren gehalten wurden, besucht haben. Uns hat der Vorlesungsstil sehr gut gefallen, weshalb wir letztendlich das Stattfinden genau dieser GMS abgewartet hatten. Als uns dann das Thema bekanntgegeben wurde, waren wir noch mehr angetan, da es sich um ein sehr breites Spektrum handelte, was gerade in Zeiten von Corona brandaktuell ist. Die GMS bildete inhaltlich eine Mischung aus den Bereichen „Working in cross cultural teams“, „Entrepreneurship“, „Marketing“ und „Sustainbility Management“ ab. Im Nachhinein können wir sagen, dass unsere Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Warum? Weil es sich nicht um eine langweilige Vorlesung oder ein Absitzen der Zeit handelte, sondern Interaktion gefordert war. Natürlich wurde uns auch fachliches Wissen mitgegeben – allerdings in einer sehr praxisnahen Art und Weise, sodass auch das interessant und lehrreich war. Die vermutlich meiste Zeit verbrachten wir damit ein Simulationsspiel, welches wir in einzelnen Teams gegeneinander spielten, zu durchlaufen. Durch das Spiel lernten wir, was es heißt als Unternehmen nachhaltig zu wirtschaften, welche Bereiche dies betrifft und was dabei beachtet werden muss. Dies war in der Tat recht komplex und forderte sehr viel Abstimmung innerhalb unserer Teams. Da die Teams kulturell bunt gemischt waren, konnten wir direkt das im Part „working in cross cultural teams“Ggelernte anwenden. Ein weiterer positiver Aspekt der GMS stellte die Nutzung eines virtuellen Campus dar. Dies war uns beiden so vorher nicht geläufig. Alle Studierenden erstellten hier ihren Avatar und befanden sich damit – wie der Name schon sagt – in einer virtuellen Welt, die aufgebaut war wie ein Hochschul-/Universitäts-Campus. Man konnte miteinander interagieren und einige tolle Funktionen nutzen. Das Tool stellte eine willkommene Abwechslung zu den altbekannten Zoom-Meetings dar und machte wirklich Spaß.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die GMS vor allem wissenstechnisch eine Bereicherung für uns darstellte. Besonders die zeitintensive Beschäftigung mit dem Thema Sustainability regte uns zum Nachdenken an und verblieb in unseren Köpfen. Aber nicht nur das, denn wir konnten auch Freundschaften über Landesgrenzen hinaus knüpfen. Wir sind uns einig, dass wir die GMS wärmstens weiterempfehlen können und wünschen zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und neue Erkenntnisse!"