Stark und schlau: Gesund und erfolgreich durchs Studium

Kategorie: Öffentlich

Ernährungs- und Triathlon-Coach Heidi Sessner gab den SD-Studierenden wertvolle Tipps

​​​​​​​Im Studiengang Software Design stehen neben Fachwissen auch Gesundheit und Wohlbefinden der Studierenden auf dem Plan.


Klassische Inhalte der Informatik und aktuelle Methoden der Softwareentwicklung sind die zentralen Themen im Studiengangs Software Design, der an der TH Aschaffenburg im Wintersemester 2020/21 gestartet ist. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden, anwendungsbezogene Softwarelösungen zu gestalten – von der interaktiven Webseite über Smartphone-Apps bis hin zur Steuerung eines Industrieroboters. Doch dabei lernen sie nicht nur Programmiersprachen und Projektmanagement, sondern auch, wie man trotz Lernstress fit bleibt und erfolgreich durchs Studium kommt.

„Um beim Lernen durchzuhalten, mit Stress umgehen zu können und die an sie gestellten vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, ist es wichtig, dass unsere Studierenden gut auf sich und ihren Körper achten“, erklärt Prof. Dr. Timea-Illes Seifert, die ihre Studentinnen und Studenten genau dafür sensibilisieren möchte. „Gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir eine besondere mentale, psychische und physische Stärke.“ Um ihre Studierenden dahingehend zu unterstützen und zu stärken, hat die Professorin Ernährungs- und Triathlon-Coach Heidi Sessner engagiert. 

Erkenntnisse aus dem Leistungssport nutzen
Ausgehend von der Fragestellung „Was können wir aus dem Leistungssport lernen?“ gab die ehemalige Profi-Triathletin im Rahmen eines Vortrags und mehrerer jeweils 20-minütiger Praxiseinheiten wertvolle Tipps in fünf unterschiedlichen Bereichen – basierend auf dem Grundsatz „mens sana in corpore sanem“. Die Impulsvideos wurden über mehrere Wochen hinweg jeweils nach den Vorlesungen über die Lernplattform Moodle zur Verfügung gestellt.

Von Körperübungen über Ernährungstipps bis zur Resilienz
Für eine „Aktive Pause“ zeigte Heidi Sessner Bewegungsübungen, um verschiedene beim langen Sitzen beanspruchte Muskeln zu lockern, zu dehnen und die Gelenke zu mobilisieren. In der Einheit „Gesunde Pause“ ging es darum, wie man durch eine gezielte und bewusste Lebensmittelauswahl die eigene Leistungsfähigkeit steigert.

„Gehirnfitness“ stand bei den Tipps für eine „Kreative Pause“ auf dem Programm. Hier galt es, Bewegungs- und Geschicklichkeitsübungen auszuprobieren, die die beiden Gehirnhälften besser miteinander vernetzen und die Konzentration fördern. Auch wie man den „inneren Schweinehund“ überwindet und sich zu regelmäßigem Sport motivieren kann, zeigte die erfahrene Sportlerin auf. Den Abschluss bildete ein Vortrag zu Resilienz und Regeneration, bei dem es darum ging, die richtige Balance zwischen Be- und Entlastung zu finden.