Das Projekt ETARA (Entwicklungs- und Testzentrum für Automatisierung, Robotik und Automotive) zielt darauf ab, eine Infrastruktur für die Entwicklung und Erprobung von Software für Automatisierungs- und Testsysteme zu schaffen und in Kooperation mit Industriepartnern aus den genannten Branchen im Rahmen des Technologietransfers zu nutzen. Zu diesem Zweck werden Werkzeuge zum Rapid Control Prototyping eingesetzt, welche die gängigen Zielsysteme aus den verschiedenen Anwendungsbereichen unterstützen. Für die Systemtests wird neben universell einsetzbaren Laborsystemen (z. B. dSPACE) auch das vorgesehene Spektrum an industriellen Zielsystemen in Hardware vorgehalten. Des Weiteren werden Einrichtungen für die Testautomatisierung sowie einige exemplarische Regelstrecken aufgebaut und betrieben.

Die Infrastruktur soll basierend auf einer einheitlichen Plattform eine hohe Diversität zukünftig beantragter Projekte ermöglichen. Zukünftige Themen sind branchenspezifische Anwendungen für die Automatisierungstechnik, die Robotik und Automobiltechnik sowie die Entwicklung neuer Strategien für den Hardware-in-the-Loop-Test wie z. B. Evolutionäres Testen, das mit einem Minimum an vordefinierten Testfällen einen intensiven Systemtest ermöglicht.

Die mit den Investitionen zu beschaffende gerätetechnische Infrastruktur ist wegen ihrer Modularität auch für den Einsatz in weiteren Projekten aus den genannten Branchen geeignet. Die auf der Basis dieser Infrastruktur erarbeiteten Ergebnisse bilden die Grundlage, um die Kompetenzen der Hochschule auf den einschlägigen Gebieten aufzuzeigen und auch neue Forschungsförderungen zu akquirieren.

Das Projekt ETARA wird in einem Zusammenschluss mehrerer Professoren bearbeitet und ist Teil der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Zewis - Zentrum für wissenschaftliche Services und Transfer.


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