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Neuer Professor und Leiter des Transferzentrums für Nachhaltige Energien an der TH

Mann mit kurzen dunklen Haaren im schwarzen Anzug spricht gestikulierend vor Leinwand

Prof. Dr.-Ing. Andreas Vath verstärkt seit September die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Technischen Hochschule Aschaffenburg in Lehre und Forschung.

Am vergangenen Mittwoch stellte sich der zum 1. September neu berufene TH-Professor Dr.-Ing. Andreas Vath im Rahmen seiner Antrittsvorlesung dem Kollegium, den Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit vor.  

Professor Vath lehrt an der Hochschule in der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik im Studiengang Erneuerbare Energien und Energiemanagement zentrale Themen wie Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik, Energiespeichertechnologien sowie die Grundlagen der Elektrotechnik. Gleichzeitig übernimmt er die wissenschaftliche Leitung des Technologietransferzentrums für Nachhaltige Energien (NETZ) in Alzenau, während die operative Leitung weiterhin bei Jutta Schneider liegt.
 

Mein Ziel ist es, junge Menschen für erneuerbare Energien zu begeistern und gemeinsam mit Unternehmen und Kommunen innovative Technologien zu entwickeln und in die Praxis zu bringen.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Vath

In seinem Vortrag erläuterte er, wie sich immer größere und effizientere Windenergieanlagen mit weniger Material bauen lassen. Der Schlüssel dafür liege in der Dynamikberechnung, auf deren Grundlage die Bauteile konstruiert werden. Des Weiteren zeigte er auf, dass sich voll autonomes Fahren auch im öffentlichen Nahverkehr mit Lithium-Ionen- Batterien kurz vor der Markteinführung befindet. 

Zum Abschluss seiner Vorlesung präsentierte Professor Vath den aktuellen Stand des Technologietransferzentrums für Nachhaltige Energien und seine Vision.

Die Region Aschaffenburg soll sich zu einer Modellregion für nachhaltige Energien entwickeln.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Vath

Er lud alle Teilnehmenden dazu ein, Ideen einzubringen und „gemeinsam Zukunft zu gestalten“.

  • Zwei Männer in schwarzen Anzügen stehen vor der blauen Beamerleinwand im Hörsaal

    Prof. Dr. Jürgen Vaupel, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, begrüßt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Vath zu seiner offiziellen Antrittsvorlesung.

  • Mann mit kurzen dunklen Haaren im schwarzen Anzug spricht gestikulierend vor Leinwand

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Vath während seines Vortrags bei seiner Antrittsvorlesung

Der aus Leidersbach stammende Familienvater, der mit seinen drei Söhnen im Alter von 12, 15 und 18 Jahren fest in der Region verwurzelt ist, wurde in Aschaffenburg geboren und fühlt sich seiner Heimat eng verbunden. Auch in seiner Freizeit engagiert sich Professor Vath leidenschaftlich für junge Menschen wie etwa bei Jugendfreizeiten, die ihm die Möglichkeit geben, Werte zu vermitteln und Gemeinschaft zu fördern.

Vor seiner Berufung war Andreas Vath in leitenden Positionen bei namhaften Anbietern von Komponenten für die Windenergie tätig. Dort arbeitete er an der Entwicklung von neuen Antriebssystemen für Windenergieanlagen, die heute insbesondere Offshore zum Einsatz kommen.  

Zudem verantwortete er die Vorentwicklung und Applikationsentwicklung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für mobile Anwendungen wie Busse, LKW, Schiffe und Baumaschinen. Auch die Elektromobilität und Batteriesysteme für autonom fahrende Fahrzeuge zählten zu seinen Schwerpunkten – Technologien, die längst keine Science-Fiction mehr sind.

Prof. Dr. Andreas Vath studierte Elektrotechnik und Informationstechnik mit Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte im Bereich der Modellbildung und Berechnung von Brennstoffzellen.