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Bei dieser Seite handelt es sich um eine ins Englische übersetzte Seite.

Wie kreativ Softwareentwicklung ist, erfuhren Schülerinnen bei der „Team and Tech Challenge – girls only“

vier Mädchen winken gemeinsam mit Roboter lächelnd zur Kamera

Das dreitägige Event an der TH Aschaffenburg stärkte den Teamgeist, machte Mut Neues auszuprobieren und Lust darauf, Technik mitzugestalten.

Mit der inzwischen fünften Team and Tech Challenge lud die Technische Hochschule Aschaffenburg erneut junge Frauen dazu ein, die Welt der MINT*-Themen zu entdecken. 

Elf Teilnehmerinnen im Alter von 14 bis 17 Jahren verschiedener Schulen aus der Region kamen vom 3. bis 5. November an die Hochschule, um gemeinsam kreative Ideen für Anwendungen humanoider („menschenähnlicher“) Roboter zu entwickeln und umzusetzen. Ein Team aus Professorinnen, Mitarbeitenden und Studierenden der TH Aschaffenburg coachte und begleitete sie dabei.

Initiiert und geleitet wurde die Challenge von Dr. Marie Caroline Oetzel, Professorin für IT-Sicherheit und Frauenbeauftragte der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, sowie Dr. Timea Illes-Seifert, Professorin für Software Engineering. Das Team Gleichstellung – Familie – Vielfalt unterstützte bei der Organisation des Events.

  • Grafische Darstellung der wichtigsten Steps und Inhalte der Team and Tech Challenge

#Vielfalt als Motto des ersten Tages

Nach dem ersten Kennenlernen bildeten die Teilnehmerinnen drei starke Teams. Anschließend drehte sich alles um den humanoiden Roboter NAO. Die Schülerinnen erkundeten dessen Sensoren und Bewegungsmöglichkeiten, entwickelten kreative Projektideen und entschieden sich für die vielversprechendsten Ansätze.

Ihre Konzepte hielten sie schließlich in Storyboards auf Papier sowie in kurzen Storytelling-Videos fest. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herangehensweisen und Ideen waren. Der Begriff, mit dem sich dieser Tag am besten überschreiben ließ, lautete daher „Vielfalt“.

  • Humanoider Roboter NAO kniet auf dem Boden vor einer weißen Wand

Roboter wird zum Planetenentdecker, Meeresforscher und Retter einer Raumstation

Am zweiten Tag ging es von der Idee zur Umsetzung. Dafür agierten die Teilnehmerinnen wie echte Entwicklerinnen. Wie in der agilen Softwareentwicklung üblich, arbeiteten sie in sogenannten Sprints. Jeder Sprint beinhaltete Planungs-, Entwicklungs-, Test- und Reflexionsphasen.

So vielfältig wie die Teams waren auch ihre Projekte: NAO entdeckte einen neuen Planeten, untersuchte dessen Bewohnbarkeit und benannte ihn „NAO 365“. Der Meeresforscher-NAO forschte nicht nur, sondern kümmerte sich auch um die Säuberung der Weltmeere. Als „Retter in der letzten Sekunde“ sicherte NAO das Überleben der Crew einer Raumstation, indem er ein lebensnotwendiges Ersatzteil herstellte. 

Um wichtige Momente ihrer Zusammenarbeit zu dokumentieren, wurden diese mit Sofortbildkameras festgehalten und auf einer Fotowand gesammelt.

Vorstellung der Projektergebnisse und Zertifikatsübergabe

Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen die Ergebnisse ihrer Teamprojekte im Rahmen einer kleinen Vernissage Familienangehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Hochschulangehörigen. Die Live-Demonstrationen stießen auf große Begeisterung und wurden mit viel Applaus belohnt. Danach erhielten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat der TH Aschaffenburg.

  • vier Mädchen knien um den Roboter herum, eines reicht im die Hand

    v. l. n. r.: Lilia Tübel, Jenny Herber, Kexin Chen und Gillian Ong, Teilnehmerinnen der Team and Tech Challenge an der TH Aschaffenburg 2026, mit dem Roboter NAO

  • vier Mädchen stehen an Tisch vor Wand mit Post-its

    In Teams erarbeiteten die Teilnehmerinnen Ideen, probierten sie aus und entwickelten sie weiter.

Wertvolle Erfahrung für die Schülerinnen

Für die Teilnehmerinnen war die Team and Tech Challenge ein beeindruckendes Erlebnis. 

„Die Tage an der TH Aschaffenburg waren wirklich ganz besonders und man lernt dort selbst als Anfängerin ganz unterschiedliche Leute kennen – sogar mit Vorlieben für Kunst“, findet die 17-jährige Jenny Herber.

„Es hat riesigen Spaß gemacht mit NAO zu arbeiten, da man den Roboter absolut vielseitig konfigurieren kann.“

Jenny Herber, Schülerin und Teilnehmerin der TTC 2026

Auch für die anderen Teilnehmerinnen war es eine tolle Erfahrung, mit dem NAO-Roboter zu experimentieren. Daher sind sich alle einig: Wer Interesse an Informatik hat, sollte bei diesem besonderen Event im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei sein. 

*MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

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