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TH-Studierende freuen sich über freien Eintritt in Aschaffenburger Museen

Studierende stehen im Halbkreis mit Präsidentin vor einem Kunstwerk

Beim gemeinsamen Besuch im Christian Schad Museum mit der Präsidentin der Technischen Hochschule profitierten Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten von einem Stadtratsbeschluss im vergangenen Jahr.

Vor Kurzem besuchte eine Gruppe von acht Studierenden der TH Aschaffenburg, die Deutschlandstipendien erhalten, im Rahmen des Förderprogramms „on top“ das Christian Schad Museum. Bei der Führung wurden sie von Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der Hochschule, begleitet. Das on top-Programm der TH AB ist ein exklusives Förderprogramm für Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten sowie Studierende anderer Förderwerke. Der geführte Rundgang, an dem die Gruppe teilnahm, umfasste die Werke Christian Schads und die in der Kunsthalle Jesuitenkirche ausgestellten Werke des Kunstpreises der Stadt Aschaffenburg 2026 „Stufen. Erklimmen – Wachsen“.

  • Acht Studierende stehen nebeneinander vor dem Eingang des Museums

Dank eines einstimmigen Beschlusses des Stadtrates im Sommer 2025 müssen Studierende der Technischen Hochschule in den Museen der Stadt Aschaffenburg keinen Eintritt mehr bezahlen. Der damalige Oberbürgermeister Jürgen Herzing hatte den Antrag vorbehaltlos unterstützt. Der Stadtrat hatte die Kostenbefreiung sogar auf alle Studierenden, unabhängig von der Hochschule, erweitert.

Ich freue mich sehr, dass unsere Studierenden die kulturelle Vielfalt Aschaffenburgs nun kostenfrei erleben können. Sie erhalten dadurch nicht nur einen niedrigschwelligen Zugang zu bedeutenden Sammlungen, sondern auch wertvolle Impulse für ihre persönliche Entwicklung.

Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der TH Aschaffenburg

Das Christian Schad Museum zeigt über 200 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen und Schadographien (fotografische Arbeiten ohne Kamera). Zwölf Werke wurden aus über hundert eingereichten Arbeiten von der Jury für die engere Auswahl des Kunstpreises der Stadt Aschaffenburg 2026 nominiert. Im Anschluss an die aufschlussreiche Führung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Stimme für eines der Exponate im Rahmen des Publikumspreises 2026 abzugeben.

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