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KI an der TH Aschaffenburg: Andrea Lindholz, MdB, erhält Einblicke in Forschung und Transfer

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags informierte sich über aktuelle KI-Forschungsprojekte der TH Aschaffenburg und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Wie Künstliche Intelligenz (KI) an der TH Aschaffenburg erforscht, gemeinsam mit Unternehmen weiterentwickelt und erfolgreich in die Praxis gebracht wird, stand im Mittelpunkt des Besuchs von Andrea Lindholz, MdB, am 30. Juli 2026. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Wahlkreisabgeordnete für Aschaffenburg erhielt dabei einen Überblick über aktuelle KI-Entwicklungen und Perspektiven. Im Bundestag leitet Lindholz die Kommission des Ältestenrates für Informationstechnologien und Digitalisierung.

Im Austausch mit der Hochschulleitung sowie KI-Expertinnen und -Experten der TH lag der Fokus auf dem Kompetenzzentrum Künstliche Intelligenz (KKI) sowie dem KI-Regionalzentrum Unterfranken

  • V .l. n. r.: Prof. Dr. Michael Möckel, Andrea Lindholz, MdB, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth und Prof. Dr.-Ing. Jens Elsebach

  • Andrea Lindholz, MdB, mit Mitgliedern der Hochschulleitung sowie KI-Experten der TH

KI als Zukunftsthema für Region und Gesellschaft

In ihrer Begrüßung stellte TH-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth die Forschungsschwerpunkte der Hochschule vor und hob die Bedeutung der TH als regionalen Innovationspartner am Bayerischen Untermain hervor.

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz betonte, dass es angesichts der rasanten Entwicklung Künstlicher Intelligenz entscheidend sei, technologische Zusammenhänge zu verstehen, Potenziale verantwortungsvoll zu nutzen und zugleich Fragen der Datensicherheit, der Regulierung sowie den Schutz der Demokratie aktiv mitzudenken.

KI-Forschung mit regionaler Wirkung

Den Auftakt der Fachpräsentationen bildete Prof. Dr. Michael Möckel mit einem Überblick über Aufgaben, Ziele und Schwerpunkte des Kompetenzzentrums Künstliche Intelligenz. Das KKI bündelt die KI-Aktivitäten der Hochschule in den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer und verbindet wissenschaftliche Expertise mit den konkreten Anforderungen von Unternehmen und Gesellschaft.

Anschließend stellte Kevin Geis, als Koordinator des KI-Regionalzentrums Unterfranken vor. Es unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen erfolgreich dabei, KI-Lösungen für ihre individuellen Herausforderungen zu entwickeln, zu erproben und in die Anwendung zu bringen. Konkret entstanden in vergangenen Förderdurchgängen unter anderem ein neues Produkt bei der eSolutions GmbH, neue Produktfeatures bei der ASC Technologies AG sowie produktive Prozessverbesserungen bei Cordenka GmbH & Co. KG.

  • Prof. Dr. Michael Möckel und Andrea Lindholz, MdB

  • V. l. n. r.: Dr. Heide Klug, Prof. Dr. Jürgen Vaupel und Kevin Geis

KI-Forschungsprojekte an der TH

In weiteren Vorträgen sowie bei einem Rundgang über den Campus erhielt Lindholz, MdB, Einblicke in verschiedene KI-Projekte der TH, die die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI verdeutlichen.

Sanath Sadashivaiah, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Intelligent Mobility bei Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll, gab Einblicke in Arbeiten zum automatisierten Fahren in seltenen Verkehrssituationen. Prof. Dr. Holger von Jouanne-Diedrich erläuterte das Projekt „LLM@MEDS“, das den Einsatz großer Sprachmodelle im medizinischen Alltag eines Universitätsklinikums untersucht. Prof. Dr. Sabrina Schork stellte erste Ergebnisse des Projekts SHINE vor, das erforscht, wie Künstliche Intelligenz junge Menschen dabei unterstützen kann, ihre individuellen Stärken zu erkennen.

  • Sanath Sadashivaiah bei einer Präsentation im Rahmen des Besuchs von Andrea Lindholz, MdB

  • Prof. Dr. Holger von Jouanne-Diedrich (2. v. l.) bei der Präsentation des Projekts „LLM@MEDS“

  • Prof. Dr. Sabrina Schork bei der Präsentatoin des Projekts SHINE

Eine Station war das BMFTR-geförderte Forschungsprojekt KAmA (KI-Avatar zur Unterstützung komplexer manueller Arbeitsprozesse), das unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jens Elsebach und Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll durchgeführt wird. Der intelligente Avatar unterstützt Beschäftigte bei komplexen manuellen Arbeitsprozessen, indem er Arbeitsschritte erkennt, situationsgerechte Hinweise gibt und langfristig wertvolles Erfahrungswissen sichert.

  • Andrea Lindolz, MdB, (rechts) bei der Präsentation des Projekts KAmA

Bei einer Fahrt mit dem Forschungsfahrzeug mit Florian Beck und Andreas Hubert über den Campus konnte sich die Bundestagsabgeordnete ein Bild von den Forschungsarbeiten zum automatisierten Fahren machen. Im BioMEMS-Labor von Prof. Dr.-Ing. Christiane Thielemann informierte sie sich im Gespräch mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Nahid Nafez, Dr. Manuel Ciba und Dr. Margot Mayer, abschließend über den Einsatz von KI in bildgebenden Verfahren.

  • Florian Beck und Andrea Lindholz, MdB, bei der Präsentation des Forschungsfahrzeugs

  • Andrea Lindholz, MdB, und Nahid Nafez

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz gemeinsam verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. 

Titelbild: V. l. n. r.: Prof. Dr. Ivo Schäfer, Dr. Heide Klug, Prof. Dr. Jürgen Vaupel, Prof. Dr.-Ing. Jens Elsebach, Andrea Lindholz, MdL, Prof. Dr. Michael Möckel, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Prof. Dr. Holger von Jouanne-Diedrich, Kevin Geis und Prof. Dr. Sabrina Schork