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Urkundenübergabe im Partnerschulprogramm an der TH Aschaffenburg

Die TH Aschaffenburg verlängert ihre Schulpartnerschaften und nimmt zwei neue Schulen ins Programm auf. Das wachsende Netzwerk begleitet Schülerinnen und Schüler gezielt auf ihrem Weg ins Studium und in den Beruf.

Am 26. März fand wie bereits in den Vorjahren die feierliche Urkundenübergabe an die Partnerschulen der TH Aschaffenburg statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden bestehende Kooperationen mit sechs Schulen verlängert: der Bachgauschule Babenhausen, der Hohen Landesschule Hanau, der FOS/BOS Aschaffenburg, der FOS/BOS Obernburg, dem Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach sowie der Realschule Hösbach

Neu in das Programm aufgenommen wurden das Friedrich-Dessauer-Gymnasium und das Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium.

Die Partnerschulurkunden gelten jeweils für drei Jahre und können anschließend verlängert werden. Mit den beiden neuen Schulen umfasst das Netzwerk nun insgesamt zwölf Partnerschulen. Die Urkunden machen die enge Zusammenarbeit sichtbar und würdigen das gemeinsame Engagement.

Zur feierlichen Übergabe der Urkunden kamen rund 20 Vertreterinnen und Vertreter der Schulen an die TH. In ihren einleitenden Worten betonte TH-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth die Bedeutung der Partnerschaften und des Schulkontakteprogramms. Auch der Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Jürgen Schäfer, der stellvertretende Leiter des Schulkontakteprogramms, Prof. Dr.-Ing. Hinrich Mewes, sowie Prof. Dr. Jürgen Vaupel, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, begrüßten die Gäste im Rahmen von kurzen Redebeiträgen.

  • Marco Michelbach (links), Ständiger Stellvertreter der Schulleiterin Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium, Aschaffenburg, bei der Urkundenübergabe.

  • Kai A. Richter (links), Schulleiter Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Aschaffenburg, bei der Übergabe der Urkunden.

Studien- und Berufswahl frühzeitig unterstützen

Das Partnerschulprogramm der TH Aschaffenburg unterstützt Schülerinnen und Schüler frühzeitig und praxisnah bei der Studien- und Berufsorientierung. Ziel ist es, sie langfristig beim Übergang von der Schule in Studium oder Beruf zu begleiten und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu bieten. Ein besonderer Fokus liegt auf den Abschlussklassen, da hier die wichtigen Weichenstellungen für den weiteren Bildungsweg anstehen.

Seit der Einführung im Jahr 2022 wurde das Programm kontinuierlich ausgebaut und umfasst inzwischen mehr als 80 Erlebnisbausteine. Dazu zählen Workshops, Vorlesungen, Laborbesuche und Seminare, die von den Professorinnen und Professoren sowie von den Mitarbeitenden angeboten werden.

Ein zentrales Format sind die Campustage: Dabei verbringen ganze Jahrgangsstufen – insbesondere der 11. bis 13. Klassen – einen Tag an der Hochschule, besuchen Vorträge, nehmen an Workshops teil und lernen den Campus kennen. 

Unser Partnerschulprogramm lebt vom persönlichen Austausch. Wenn Schülerinnen und Schüler den Campus erleben, entstehen oft die ersten konkreten Vorstellungen von einem Studium. Gerade in einer Zeit vielfältiger Bildungswege ist es entscheidend, Orientierung zu bieten. Genau hier setzt unser Programm mit praxisnahen Einblicken an.

Prof. Dr.-Ing. Hinrich Mewes

Hohe Nachfrage und stetiges Wachstum

Die steigende Nachfrage zeigt den hohen Bedarf: Allein im Jahr 2025 nahmen rund 1.950 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 20 Schulen an entsprechenden Angeboten teil.

Ergänzend engagiert sich die TH Aschaffenburg auch direkt an Schulen, etwa durch die Teilnahme an Berufsinformationstagen mit Messeständen und Vorträgen. Dank der engen Zusammenarbeit im Programm sowie Projekten wie MINTbayU werden aktuell Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen von der 5. bis zur 13. Klasse erreicht.

Ein langfristig angelegtes Partnerprogramm

Bereits in der Vergangenheit pflegte die TH Aschaffenburg enge Kontakte zu Schulen in der Region. Um diese weiter zu intensivieren und langfristig zu sichern, wurde das Schulkontakteprogramm vor über vier Jahren von Prof. Dr.-Ing. Martin Meißner ins Leben gerufen. 

Aktuell wird es von Prof. Dr. Alison McNamara, Prof. Dr.-Ing. Hinrich Mewes (stellvertretend) sowie den Mitarbeiterinnen Christiane Heinbücher und Catharina Englert koordiniert.

Interessierte Schulen können sich für weitere Informationen und eine Teilnahme am Programm an schulkontakte(at)th-ab.de wenden.

Titelbild: V. l. n. r.: Christiane Heinbücher (Mitarbeiterin Schulkontakte, TH Aschaffenburg), Kai A. Richter (Schulleiter, Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Aschaffenburg), Prof. Dr. Alison McNamara (Leiterin Schulkontakte, TH Aschaffenburg), Ulrike Wombacher (Schulleiterin, Hanns-Seidel-Gymnasium, Hösbach), Swantje Stein-Hellmann (Leiterin des naturwissenschaftlich-mathematischen Fachbereichs, Hohe Landesschule Hanau), Prof. Dr.-Ing. Hinrich Mewes (Leiter Schulkontakte, TH Aschaffenburg), Marco Michelbach (Ständiger Stellvertreter der Schulleiterin, Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium, Aschaffenburg), Prof. Dr. Ivo Schäfer (Vizepräsident für Lehre und Internationales, TH Aschaffenburg), Anja Heimer (Schulleiterin, Bachgauschule Babenhausen), Sigrid Zlotos (Schulleiterin, Realschule Hösbach), Prof. Dr. Jürgen Vaupel (Dekan Fakultät IWIN, TH Aschaffenburg), Alexander Eckert (Schulleiter, Berufliche Oberschule Obernburg), Prof. Dr.-Ing. Martin Meißner (Gründer des Schulkontakte-Programms, TH Aschaffenburg), Leif Mirring (Schulleiter, Berufliche Oberschule, Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Aschaffenburg), Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth (Präsidentin TH Aschaffenburg), Catharina Englert (Mitarbeiterin Schulkontakte, TH Aschaffenburg)