Springe zum Inhalt

Note: This page has been translated into English.

Bei dieser Seite handelt es sich um eine ins Englische übersetzte Seite.

Werden Sie HAW-Professorin an der TH AB

Ihre Expertise gehört in die Hochschule. 

Eine HAW‑Professur bietet Ihnen Sinn, Einfluss und langfristige Sicherheit – ganz ohne Habilitation.

Dieser Karriereweg eröffnet Ihnen große Freiheiten: Sie gestalten Lehre und Forschung nach Ihren Schwerpunkten, entwickeln Ihr Fachgebiet weiter und vermitteln Ihr Wissen praxisnah an die nächste Generation. Gleichzeitig bringen Sie Ihre Expertise wirkungsvoll ein und gestalten die wissenschaftliche wie gesellschaftliche Zukunft aktiv mit. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Ihnen zudem eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wenn Sie junge Menschen fördern und Ihr Fachgebiet prägen möchten, bietet eine Professur an der TH Aschaffenburg hervorragende Perspektiven!

An bayerischen Hochschulen ist nur jede vierte Professur mit einer Frau besetzt, obwohl Frauen mehr als die Hälfte der Hochschulabsolventinnen stellen und oft besonders gute Abschlüsse erzielen. 

Vielen ist nicht bewusst, dass für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften keine Habilitation nötig ist. Entscheidend sind fünf Jahre Berufserfahrung nach dem ersten Hochschulabschluss, davon drei außerhalb der Hochschule, eine besondere wissenschaftliche Befähigung – meist nachgewiesen durch eine Promotion – sowie eine pädagogische Eignung.

  • Portrait von Prof. Dr. Victoria Bertels. Portrait von Prof. Dr. Victoria Bertels.

    Prof. Dr. Victoria Bertels

    Professorin an der Fakultät Wirtschaft und Recht, Leiterin des Instituts für Mittelstandsmanagement, sowie Gewinnerin des Preises für gute Lehre 2026

    „Ich bin Professorin geworden, weil ich junge Menschen für ihre berufliche Zukunft fit machen und mit ihnen gemeinsam die für das Berufsleben wichtigen Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickeln kann.“

Das Gendergerechte Berufungsverfahren an der TH AB

Ziel eines Berufungsverfahrens ist es, die beste Bewerberin oder den besten Bewerber auszuwählen!

Berufungsentscheidungen haben somit nachhaltigen Einfluss auf die Qualität der Lehre und Forschung an einer Hochschule. Findet in diesem Auswahlprozess Benachteiligung statt, widerspricht das nicht nur dem Grundsatz der Chancengleichheit, sondern verhindert auch die angestrebte „Bestenauswahl“. Die TH Aschaffenburg hat sich im Rahmen des HRK-Beschlusses "Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen" dazu verpflichtet, strukturelle Geschlechterungleichheiten weiter abzubauen und eine angemessene Repräsentation der Geschlechter bei den Professuren zu erzielen.

  1. 1
    Planung und Bildung eines Berufungsausschusses

    Wir achten auf eine geschlechtergemischte und gendersensible Besetzung des Gremiums. Der Frauenanteil soll mindestens 30 % betragen.

  2. 2
    Ausschreibung und Bewerbung

    Das Rekrutierungsverfahren verläuft mit Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit.

  3. 3
    Vorauswahl

    Wir legen Wert darauf, dass exzellente Bewerberinnen im Auswahlprozess sichtbar sind. Unser Ziel ist eine Auswahl, die das volle Potenzial des Bewerberfeldes widerspiegelt. Um dies zu gewährleisten, wird den Mitgliedern des Berufungsausschusses ein vielfältiges “Anti Bias”-Material im Vorfeld zur Verfügung gestellt.

  4. 4
    Listenerstellung und Listenbeschluss

    Durch eine aktive und gendersensible Rekrutierung arbeiten wir daran, dass Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten in der finalen Auswahl ihren Platz finden und die Besten die Berufung erhalten. In Fachrichtungen (u.a. im MINT-Bereich), in denen Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert sind, bleibt dies eine Herausforderung, der wir mit nachhaltigem Engagement begegnen.

  5. 5
    Ruferteilung

    Als zertifizierte familiengerechte Hochschule unterstützen wir Sie aktiv dabei, Professur und familiäre Aufgaben besser zu vereinen. Ihr gelungener Start ist uns wichtig.

Außerdem nimmt die TH Aschaffenburg mit ihrem Gleichstellungskonzept am Professorinnenprogramm 2030 von Bund und Ländern teil. 

Daten und Fakten

  • Professorinnen

    33 %

  • Promovendinnen

    37%

Als Resultat dieses Engagements kann die TH Aschaffenburg mit Stolz auf einen stetig steigenden Frauenanteil in der Professorenschaft blicken, der bereits jetzt mit 33 % über dem bayerischen Durchschnitt liegt. Parität bei der Besetzung bleibt weiterhin unser Ziel.

Stand: Wintersemester 2026/2027

Förderung von Frauen auf dem Weg zur Professur

Die TH Aschaffenburg engagiert sich aktiv für Chancengleichheit und die gezielte Förderung von Frauen in der Wissenschaft.

In Kooperation mit der LaKoF Bayern (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen) beteiligt sich die TH AB an vielfältigen Programmen zur Unterstützung von Frauen auf ihrem Karriereweg, hierzu zählen:

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst

Häufig gestellte Fragen

  • Kann ich als Professorin auch in Teilzeit arbeiten?

    Sie können unseren Stellenangeboten direkt entnehmen, ob es sich um eine Vollzeit- oder Teilzeitprofessur handelt. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten zur familienpolitischen Teilzeit.

  • Wird eine Teilzeit-Tätigkeit auch als Berufserfahrung angerechnet?

    Wenn Sie mindestens 20 Std./Woche (50 Prozent einer Vollzeitstelle) gearbeitet haben, wird das in der Regel voll angerechnet. Sie sollten Ihre Berufserfahrung nachweisen können.

  • Habe ich Möglichkeiten für Forschung?

    Ja, anwendungsbezogene Forschung ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Aufgaben als Professorin und Professor an einer HAW. Das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz stärkt den Forschungsauftrag der HAWs ausdrücklich. Auch im Bereich Promotionsbetreuung eröffnen sich an der TH Aschaffenburg viele Möglichkeiten. 

  • Was versteht man unter akademischer Selbstverwaltung?

    Die akademische Selbstverwaltung ermöglicht es allen Mitgliedern der TH Aschaffenburg, die Hochschule mitzugestalten und ihre Interessen einzubringen. Sie beinhaltet alle demokratisch gewählten Gremien, Ausschüsse und Ämter einer Hochschule, die von Mitgliedern der Hochschule besetzt werden. Dort werden wesentliche Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel zur Fachstruktur der Hochschule, zur Gestaltung von Lehre, Studium und Forschung und zur inneren Organisation.

  • Wieviel Gestaltungsspielraum habe ich in meinem Arbeitsalltag?

    Eine HAW-Professur eröffnet Ihnen eine spannende, vielseitige und selbstbestimmte Tätigkeit in einem interdisziplinären Umfeld. Sie können konkrete Lehrinhalte, Forschungsschwerpunkte und Transferprojekte gestalten, sich vernetzen und praxis- wie forschungsnah weiterentwickeln. Bei der Einteilung der Arbeitszeit, die über Ihre Lehrverpflichtung und ggf. weitere Aufgaben im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung hinaus geht, sind Sie besonders flexibel.